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Die Daimler und Benz Stiftung

 

© Jessen Oestergaard

Unabhängige Wissenschaft trägt entscheidend zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft bei. Ziel der gemeinnützigen Daimler und Benz Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Klärung der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik. Sie fördert zudem den Dialog zwischen der interessierten Öffentlichkeit und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen.

Im Jahr 1986 gründete die Daimler-Benz AG, heute Daimler AG, im Gedenken an die beiden Unternehmensgründer die „Gottlieb-Daimler- und Karl-Benz-Stiftung“. 2010 wurde sie in „Daimler und Benz Stiftung“ umbenannt. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und verfügt über ein Stiftungsvermögen von ca. 125 Millionen Euro. Zurzeit stehen jährliche Fördermittel von rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Der Sitz der Geschäftsstelle befindet sich im Carl-Benz-Haus im badischen Ladenburg, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Benz; daneben unterhält die Stiftung ein Büro am Potsdamer Platz in Berlin.

Die Stiftung vergibt Stipendien an Postdoktoranden mit dem Ziel, die Autonomie und Kreativität der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken. Jährlich verleiht sie zudem den „Bertha-Benz-Preis“ an eine junge Ingenieurin, die sich durch eine hervorragende Dissertation ausgezeichnet hat.

Die Stiftung beschäftigt sich mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen, die sie aus wissenschaftlicher Perspektive in unterschiedlichen Förderprogrammen wie zum Beispiel „Freiheit und Selbstbestimmung in der digitalen Welt“, „Pflegeroboter“ oder „Internet und seelische Gesundheit“ bearbeitet.

Die Stiftung unterstützt das Ansehen der Wissenschaft in der Öffentlichkeit. Als Dialog-Plattformen bietet sie öffentliche Veranstaltungen in Stuttgart, Berlin und Bremen an – auf denen ausgewählte Wissenschaftler und Publizisten über aktuelle Forschungsthemen sprechen und den Besuchern als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.