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Frühmenschliche Evolution in Südostasien – Die Stiftung verstärkt internationale Kooperationen durch ein neues Forschungsprojekt

 

Bereits seit 2018 fördert die Stiftung gemeinsam mit der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und weiteren Stiftungen die Erforschung der biokulturellen Evolution von Homo sapiens in Südostasien. Ziel der Förderaktivitäten sind wissenschaftliche Projekte von Nachwuchsforschern in der Paläoanthropologie sowie in der Vor- und Frühgeschichte. Im Wettbewerb um internationale Fördermittel sind sie gegenüber den dominanten Regionen Europa und Nordamerika häufig benachteiligt. Ein weiterer Fokus der auf bis zu drei Jahre angelegten Förderprojektes liegt auf der Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit der akademischen Institutionen. Die Ausschreibungen zielen daher insbesondere auf Nachwuchswissenschaftler in der Postdoktoranden-Phase aus Südostasien ab, um deren wissenschaftliche Arbeit in Kooperation mit der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung im Sinne des Erkenntnisgewinns zur biokulturellen Evolution des Menschen zu stärken.

Für den Zeitraum von 2026 bis 2028 ist nun ein neues Konsortium aus gemeinnützigen Stiftungen vorgesehen: Gerda Henkel Stiftung, Werner Reimers Stiftung, Daimler und Benz Stiftung sowie der Senckenberg Gesellschaft. Neben der klassischen Personenförderung stehen erstmals auch Sachmittel zur Verfügung, die flexibel eingesetzt werden können, um mögliche Fundstellen im südostasiatischen Raum explorieren zu können.

Kooperierende Stiftungen:

  

Projektleitung
  • Prof. Dr. Ottmar Kullmer, Leiter der Abteilung Paläoanthropologie, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
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