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Konzert der Neuronen: Wie macht das Gehirn Musik?

 

Überall auf der Welt machen Menschen Musik: in der Elbphilharmonie, in Kinderzimmern und in entlegensten Winkeln des Amazonas. Diese Musiken könnten unterschiedlicher nicht sein – und doch bestimmen sie unser Zusammenleben, sie berühren, beleben und bewegen uns. Woher kommt die Kraft der Musik und die scheinbar universelle Fähigkeit der Menschheit, Musik zu machen? Antworten sind unter anderem in den Schaltkreisen unseres Gehirns zu finden. Können Vogelgesänge oder der Tanz eines Kakadus zur Lösung des Musikrätsels beitragen? Und inwieweit liegt Talent zum Musizieren in unseren Genen begründet?

Daniela Sammler unternahm in ihrem Vortrag eine wissenschaftliche Reise durch das Gehirn. Sie legte dar, wie sich musikalische Ideen in fließende Fingerbewegungen auf dem Klavier verwandeln, wie Disziplin und Hingabe das Gehirn eines Musikers formen und was Klassik von Jazz trennt. Ein weiteres Themenfeld war die Erforschung von Solo- und Ensemblemusik, die nicht nur zu den Wurzeln menschlicher Kognition und sozialer Interaktion führt, sondern auch Potenzial für Pädagogik und Rehabilitation birgt.

 

Dialog im Museum
4. Juni 2024
19.00 Uhr
Mercedes-Benz Museum
70372 Stuttgart

Referentin:
PD Dr. Daniela Sammler
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik