Daimler und Benz Stiftung –
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Ladenburger Horizonte

Förderlinien

Mit der Förderlinie „Ladenburger Horizonte“ setzt die Stiftung einen Schwerpunkt auf Forschungskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Einrichtungen. Die Fördermaßnahme bezieht sich auf ausgewählte Regionen in Afrika und trägt deren wachsender wissenschaftlicher und politischer Bedeutung Rechnung. Zur Bewerbung sind Forschungseinrichtungen in Deutschland aufgerufen, die bereits über Kontakte zu afrikanischen Partnern verfügen oder diese aufbauen möchten.

Ladenburger Horizonte 2025

Das „Great Game“ in Afrika: Geopolitik und Medienintervention nach 2022

In Afrika finden derzeit durch politische und wirtschaftliche Einflussnahmen seitens Russlands und Chinas, aber auch durch die Türkei und die Golfmonarchien geopolitische Verschiebungen statt. Davon sind insbesondere die Medien betroffen.

In dem von der Stiftung geförderten Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Fengler, Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus der Technischen Universität Dortmund, soll gemeinsam mit wissenschaftlichen Kollegen aus Uganda, Burkina Faso, Ghana, Kenia, Malawi, Nigeria und Tansania untersucht werden, wie sich der externe Einfluss auf die jeweiligen Medienlandschaften auswirkt. Ziel ist es, innerafrikanische Debatten über demokratische Standards wie Presse- und Meinungsfreiheit auszulösen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die unterschiedlichen Einflussregionen zu entwickeln.

Darüber hinaus soll auf nationaler und internationaler Ebene ein ausgeprägteres und vor allem differenzierteres Bewusstsein für die mit geopolitischer Einflussnahme verbundenen Problematiken geschaffen werden. Zugleich soll auf nationaler und internationaler Ebene ein ausgeprägteres und vor allem differenzierteres Bewusstsein für die mit geopolitischer Einflussnahme verbundenen Problematiken geschaffen werden.