Impulse für Wissen

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Dr. Bernhard Kegel

Dr. Bernhard Kegel

Enigma im Haus Huth

Dr. Bernhard Kegel
Wissenschaftspublizist und Romanautor, Berlin

15. Mai 2019
im Haus Huth, Berlin

Tristan Otto, der Berliner Tyrannosaurus rex, hat es wieder einmal unter Beweis gestellt: Die Faszination, die von Dinosauriern ausgeht, ist bis heute ungebrochen. Sie beherrschten die Kontinente über 170 Millionen Jahre, tausendmal länger, als es Menschen gibt, und sie brachten die gewaltigsten Kreaturen hervor, die je über irdischen Boden wandelten.

Die Geschichte der Dinosaurierforschung und ihrer zum Teil exzentrischen Protagonisten reicht von den Anfängen im England des frühen 19. Jahrhunderts bis zu den aufregenden neuen Entdeckungen vor allem in China. „Unsere Vorstellung davon, was Dinosaurier sind und wie sie aussahen, war im Verlauf der Wissenschaftsgeschichte dramatischen Veränderungen unterworfen“, stellt der Wissenschaftspublizist Bernhard Kegel fest. „Sie mutierten von der kriechenden Rieseneidechse zum aufrechtstehenden Drachen, vom schwerfälligen Kaltblüter zum dynamischen Jäger und zuletzt von der beschuppten Echse zum gefiederten Riesenhuhn.“ Auch wenn diese Erkenntnisse viele Menschen noch nicht erreicht haben: Die Feder ist eine Erfindung der Dinosaurier und damit viel älter als die Vögel. Diese gingen aus einer Gruppe relativ kleiner agiler gefiederter Raubsaurier hervor. Vögel sind Dinosaurier, so wie wir Menschen Säugetiere sind.

Zur Person:

Dr. Bernhard Kegel ist einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftsautoren. Geboren 1953 in Berlin, studierte er Biologie und Chemie an der Freien Universität und promovierte 1991 an der TU Berlin zum Doktor der Naturwissenschaften. Danach leitete er für den Berliner Senat eine zoologische Bestandsaufnahme städtischer Naturschutzgebiete. Parallel begann er zu schreiben und ist seit 1996 als freier Publizist tätig. 1993 erschien sein erster Roman „Wenzels Pilz“, dem bis heute fünf weitere Romane und fünf Sachbücher folgten, die sich alle mit verschiedenen Aspekten der Biologie beschäftigen und mit mehreren Publizistikpreisen ausgezeichnet wurden. 2013 und 2015 war er als erster deutscher Autor im Rahmen des Projekts Fiction meets Science Fellow am Hanse-Wissenschaftskolleg in Bremen/Delmenhorst. Dort entstand sein letzter Roman „Abgrund“. Sein aktuelles Buch „Ausgestorben, um zu bleiben. Dinosaurier und ihre Nachfahren“ wurde 2018 unter die Wissensbücher des Jahres gewählt.

Anmeldung:

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Aufgrund des begrenzten Platzangebots können die Anmeldungen nur in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt werden. 
Anmeldeschluss ist der 7. Mai 2019: Sie können sich online anmelden oder per E-Mail bei schmitt@daimler-benz-stiftung.de.

Nach Veranstaltungsbeginn ist leider kein Eintritt mehr möglich.

Bild- und Tonaufnahmen:

Während der Veranstaltung werden im Auftrag der Stiftung Bild- und Tonaufnahmen für deren Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit deren Veröffentlichung einverstanden. Sonstige Bild- und Tonaufnahmen sind – auch für den persönlichen Gebrauch – nicht gestattet.

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... im Haus Huth

Haus Huth

Am Potsdamer Platz in Berlin lädt die Daimler und Benz Stiftung regelmäßig zur akademischen Debatte, die die rhetorische Form pflegt. So ist das inhaltliche Portfolio dieser offenen Veranstaltungsreihe im historischen Haus Huth weit gefächert: In Plädoyers, Lamenti, Antithesen oder anderen Formaten vertreten Wissenschaftler engagiert ihren Standpunkt und begründen ihn mit den Erkenntnissen ihrer Forschung.