Impulse für Wissen

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Jost Wübbeke

Dr. Jost Wübbeke

Zwischenruf im Haus Huth

Dr. Jost Wübbeke
Mercator Institute for China Studies (MERICS), Berlin

18. Dezember 2017
im Haus Huth, Berlin

Der stattlichste der Räuber sprach die Worte »Sesam, öffne dich!« so laut und deutlich, dass Ali Baba sie hörte.
Geschichten aus tausendundeiner Nacht

Bezahlen mit dem Smartphone, Einkaufsläden ohne Personal oder Postzustellung per Drohne –viele neue Ideen kommen aus völlig unerwarteter Richtung: China. Dabei heißt es oft, das digitale Zeitalter werde im Silicon Valley gemacht. Doch Chinas Hightech-Zentren sind ideale Labore für den Erfindungsgeist junger Startups und Trendsetter für digitale Neuerungen. China hat sein ganz eigenes Internet entwickelt, ohne Amazon, Google und Facebook. Stattdessen beherrschen Internet-Giganten wie Alibaba, Baidu und Tencent die digitale Welt – und die können es ganz und gar mit den etablierten amerikanischen Konzernen aufnehmen.

„China ist auf dem besten Weg zur digitalen Zivilisation, in der das gesellschaftliche Leben und die Arbeitswelt durch und durch von vernetzter und künstlicher Intelligenz gesteuert wird“, so der Ostasien-Experte Jost Wübbeke. Europa kann hierbei viel von der Dynamik und dem Ideenreichtum Chinas lernen. Allerdings wirft die Digitalisierung in China auch einen langen Schatten: Mittels Internetzensur und „intelligenter“ Überwachung baut die Regierung ein umfassendes digitales Kontrollsystem.

 

Zur Person:

Dr. Jost Wübbeke verantwortet den Bereich Wirtschaft und Technologie am Mercator Institute for China Studies (MERICS), einem der weltweit führenden Institute für praxisorientierte Chinaforschung. Er studierte Ostasienwissenschaften und Internationale Beziehungen in Bochum und Berlin. 2016 promovierte er zur chinesischen Industrie für Seltene Erden. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Chinas Digitalwirtschaft, Automobilindustrie, Industriepolitik sowie Energie- und Klimapolitik.

Anmeldung:

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Auf Grund des begrenzten Platzangebots können die Anmeldungen nur in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt werden.
Wegen des großen Andrangs können leider keine Anmeldungen mehr angenommen werden.

Nach Veranstaltungsbeginn ist leider kein Eintritt mehr möglich.

Bild- und Tonaufnahmen:

Während der Veranstaltung werden Bild- und Tonaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung gemacht. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit deren Veröffentlichung einverstanden.

Einladung

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... im Haus Huth

Haus Huth

Am Potsdamer Platz in Berlin lädt die Daimler und Benz Stiftung regelmäßig zur akademischen Debatte, die die rhetorische Form pflegt. So ist das inhaltliche Portfolio dieser offenen Veranstaltungsreihe im historischen Haus Huth weit gefächert: In Plädoyers, Lamenti, Antithesen oder anderen Formaten vertreten Wissenschaftler engagiert ihren Standpunkt und begründen ihn mit den Erkenntnissen ihrer Forschung.