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Prof. Dr. Martin Visbeck

Synopse im Haus Huth

Prof. Dr. Martin Visbeck
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel
und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Sprecher des Exzellenzclusters „Future Ocean.

20. September 2017, um 19:00 Uhr
im Haus Huth, Alte Potsdamer Str. 5, 10785 Berlin

Zwei Drittel der Erdoberfläche bedeckt der Ozean. Als größtes zusammenhängendes Ökosystem unseres Planeten beeinflusst er nicht nur das Klima maßgeblich, auch die Zukunft der Menschen wird von ihrem Umgang mit ihm abhängen: Der Ozean birgt eine immense biologische Vielfalt und wichtige Nahrungsquellen. Er liefert Energie und dient dem Transport, dem internationalen Handel sowie der Erholung.

„Lange Zeit hielten die Menschen diese Leistungen des Ozeans für unerschöpflich und kostenfrei“, konstatiert der Meeresforscher Martin Visbeck. „Die vergangenen Jahrzehnte haben jedoch gezeigt, dass auch ozeanische Ressourcen endlich und marine Ökosysteme verwundbar sind.“ Die rasant wachsende Weltbevölkerung, die zunehmende Verschmutzung und der Klimawandel zeigen Wirkung: Der Ozean wird wärmer, er steigt und versauert.

Ein besseres Verständnis des Ozeans und seiner Wechselwirkungen mit dem Menschen kann nur durch eine intensive Zusammenarbeit der Wissenschaft mit Politik, Wirtschaft und Bevölkerung auf internationaler Ebene erreicht werden. Dies birgt die Chance, einen nachhaltigen Umgang mit den Meeresressourcen zu entwickeln, um die Leistungen des Ozeans für künftige Generationen zu sichern.

Zur Person:

Prof. Dr. Martin Visbeck ist Professor für physikalische Ozeanographie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Sprecher des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Datenerhebung im Ozean, den Zusammenhang von Ozeanzirkulation und Klimadynamik sowie Strategien für einen nachhaltigen Umgang mit dem Ozean. Er ist in verschiedenen internationalen Netzwerken aktiv, in denen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einbezogen werden, um Lösungen für globale Herausforderungen der Mensch-Ozean-Wechselwirkungen – etwa Ernährungssicherheit, maritime Gesundheit, Material- und Energieversorgung – zu erarbeiten.

Anmeldung:

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Auf Grund des begrenzten Platzangebots können die Anmeldungen nur in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt werden. Es können leider keine weiteren Anmeldungen mehr angenommen werden.

Nach Veranstaltungsbeginn ist leider kein Eintritt mehr möglich.

Bild- und Tonaufnahmen:

Während der Veranstaltung werden Bild- und Tonaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung gemacht. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit deren Veröffentlichung einverstanden.

Einladung

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... im Haus Huth

Haus Huth

Am Potsdamer Platz in Berlin lädt die Daimler und Benz Stiftung regelmäßig zur akademischen Debatte, die die rhetorische Form pflegt. So ist das inhaltliche Portfolio dieser offenen Veranstaltungsreihe im historischen Haus Huth weit gefächert: In Plädoyers, Lamenti, Antithesen oder anderen Formaten vertreten Wissenschaftler engagiert ihren Standpunkt und begründen ihn mit den Erkenntnissen ihrer Forschung.