Impulse für Wissen

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Gilles Duhem

Gilles Duhem

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba

Pas de deux im Haus Huth

Gilles Duhem
Geschäftsführer des Fördervereins Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V. im Rollbergviertel, Berlin-Neukölln

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba
Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin

28. Juni 2016, 19:00 Uhr
im Haus Huth, Berlin

Beide eint der illusionslose Blick auf alte und neue Immigranten, der Respekt vor ihren Erwartungen und Hoffnungen und das Wissen um die Anstrengungen, die für alle Seiten mit der Integration verbunden sind. In zwei Impulsvorträgen und einem anschließenden Gespräch werden sie sich mit den Auswirkungen der „Flüchtlingskrise“ auf unsere Gesellschaft auseinandersetzen.

Zu den Personen:

Gilles Duhem, Stadtplaner und seit 25 Jahren Berliner, kämpft im Verein „MORUS 14“ für interkulturelle Begegnungen, gegenseitige Toleranz und vor allem Bildung im Rollbergviertel. Der Kiez in Neukölln ist geprägt von einem hohen Immigrantenanteil, sozialer Isolation, mangelnder Bildung und Arbeitslosigkeit. „Wir öffnen eine Tür nach Deutschland und konfrontieren die Kiezbewohner mit der Vielfalt der Welt“, so Gilles Duhem.

Der Stadtethnologe Wolfgang Kaschuba erforscht seit Jahren die kulturellen Folgen von globaler Mobilität: „Vor allem müssen wir bedenken, dass Flüchtlinge und Migranten in unsere Lebensstile und Freizeitstile integriert werden müssen.“ Denn unsere Gesellschaft integriere ja nicht zunächst in die abstrakten Werte der Verfassung oder in „Leitkulturen“, sondern in gemeinsame wie unterschiedliche Lebensstile, in den Raum des Alltags.

 

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... im Haus Huth

Haus Huth

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