Impulse für Wissen

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Dr.-Ing. Britta SchrammDr.-Ing. Britta Schramm


(Foto: Daimler und Benz Stiftung/Dorn)

09. Juli 2015

32. Bertha-Benz-Vorlesung

Barbara Schneider-Kempf
Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

09. Juli 2015
Forschungs- und Entwicklungszentrum der Heidelberger Druckmaschinen AG, Heidelberg

Elf Millionen Bücher und unermessliche handschriftliche Schätze bilden den seit über 350 Jahren gewachsenen und rege genutzten Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin. Durch den Zweiten Weltkrieg wurden deren Gebäude und Sammlungen schwer beschädigt. In ihrem Vortrag erläuterte die Referentin, wie sie international verstreute Sammlungen wieder zusammenzuführen versucht und – wo dies nicht gelingt – sie mithilfe aufwändiger Digitalisierungsverfahren zumindest virtuell der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden können.

Die 32. Bertha Benz-Vorlesung fand im Forschungs- und Entwicklungszentrum der Heidelberger Druckmaschinen AG statt, als Hausherr begrüßte Dr. Rupert Felder, Leiter Personal der Heidelberg Gruppe. Zum nunmehr siebten Mal wurde der mit 10.000 Euro dotierte Bertha Benz-Preis verliehen. Prof. Dr. Rainer Dietrich, Mitglied des Vorstands der Stiftung, überreichte ihn an Dr.-Ing. Britta Schramm, Fakultät für Maschinenbau an der Universität Paderborn.

Ausgezeichnet wurde ihre Dissertation „Risswachstum in funktional gradierten Materialien und Strukturen“. Prof. Dr. Martin Faulstich, Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt- und Energietechnik der Technischen Universität Clausthal und Mitglied des Stiftungsrats der Daimler und Benz Stiftung, hielt die Laudatio, in der er betonte, dass die wissenschaftlichen Untersuchungen von Britta Schramm einen wichtigen Forschungsbeitrag zur anstehenden Energiewende und der Entwicklung einer nachhaltigen Industriegesellschaft leisteten.

Preisträgerinnen des Bertha Benz-Preises

Podcast:

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Bertha-Benz-Vorlesung mit Verleihung des Bertha-Benz-Preises

In Anlehnung an den Pioniergeist, den visionären Charakter und das Engagement von Bertha Benz (1849-1944) in Bezug auf die Tauglichkeit des Automobils für Fernfahrten hat die Daimler und Benz Stiftung seit 1987 ein besonderes Veranstaltungsformat etabliert: die Bertha-Benz-Vorlesung mit Preisverleihung. Expertinnen unterschiedlichster Branchen und Disziplinen sprechen zu frei gewählten Themen mit hoher Gesellschaftsrelevanz. Dabei wird jedes Jahr der mit 10.000 Euro dotierte Bertha-Benz-Preis an eine Ingenieurswissenschaftlerin verliehen, die mit den Ergebnissen ihrer Dissertation einen gesellschaftlichen Mehrwert geschaffen hat.