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Reiner Klingholz

Mensch, Umwelt, Technik

Dr. Reiner Klingholz

16. April 2018
Mercedes-Benz, Kundencenter Bremen

Nicht nur Deutschland, praktisch alle Länder der Welt erleben gerade einen synchronen wirtschaftlichen Aufschwung. Doch die Erfahrung lehrt, dass diese Boomphasen zyklischer Natur sind und rasch wieder enden können. Über solche Konjunkturzyklen hinaus hat sich das Wirtschaftswachstum der Industrienationen über die Jahrzehnte ohnehin deutlich verlangsamt.

Reiner Klingholz
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Mensch, Umwelt, Technik

Dr. Reiner Klingholz
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

16. April 2018 um 19.00 Uhr
Mercedes-Benz, Kundencenter Bremen

Nicht nur Deutschland, praktisch alle Länder der Welt erleben gerade einen synchronen wirtschaftlichen Aufschwung. Doch die Erfahrung lehrt, dass diese Boomphasen zyklischer Natur sind und rasch wieder enden können. Über solche Konjunkturzyklen hinaus hat sich das Wirtschaftswachstum der Industrienationen über die Jahrzehnte ohnehin deutlich verlangsamt.

Dafür gibt es strukturelle Gründe, wie den demografischen Wandel, den Rückgang der Produktivitätszuwächse oder die wachsende Vermögensungleichheit in den Gesellschaften.

Es könnte also sein, dass wir entgegen des kurzfristigen Eindrucks auf ein langfristiges Ausklingen des Wirtschaftswachstums zusteuern. Doch sind wir darauf überhaupt vorbereitet? Oder haben wir unsere Sozialsysteme, unsere Staatsfinanzen oder unsere Schuldenpolitik nicht viel zu lange schon vom Wachstum abhängig gemacht? „Wir brauchen einen ‚Plan B’, für den Fall, dass das Wachstum, anders als es die meisten Ökonomen unterstellen, kein Naturgesetz ist“, so der Bevölkerungsforscher Reiner Klingholz. Dies führt ihn zu der Frage: Brauchen wir ein neues Gesellschaftsmodell für ein Wohlergehen der Menschen und einen sozialen Ausgleich bei weniger oder gar in Abwesenheit von Wachstum?

 

Zur Person: Der Chemiker und Molekularbiologie Dr. Reiner Klingholz hat an der Universität Hamburg geforscht, war Wissenschaftsredakteur des Wochenblattes DIE ZEIT und Geschäftsführer des Monatsmagazins GEO und von GEO-Wissen. Seit 2003 ist er Direktor des "Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung", einer Denkfabrik für Fragen des internationalen demografischen Wandels. 2013 und 2015 war er Fellow am Stellenbosch Institute for Advanced Study in Südafrika.

Anmeldung: Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Auf Grund des begrenzten Platzangebots können die Anmeldungen nur in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt werden. Wegen des großen Andrangs können leider keine weiteren Anmeldungen mehr angenommen werden.

Bild- und Tonaufnahmen: Während der Veranstaltung werden Bild- und Tonaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung gemacht. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit deren Veröffentlichung einverstanden.

Hinweis: Nach Veranstaltungsbeginn ist leider kein Eintritt mehr möglich.

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