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Sechs Hochschulen werden 2016 ausgezeichnet

In dem Wettbewerb „Praxis MINTernational“ wurden am 1. Februar 2016 Universitäten und Fachhochschulen ausgezeichnet, die Internationalität durch praktische Erfahrungen in den Studienfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördern. Die Gewinnerprojekte tragen dazu bei, MINT-Studierenden wichtige internationale Kompetenzen zu vermitteln und internationalen Talenten Wege für eine Beschäftigung in Deutschland aufzuzeigen.

Die Gewinner haben die besten Strategien erarbeitet, um das Thema Internationalisierung an ihren Hochschulen praktisch voranzutreiben. Für die Umsetzung erhalten die Hochschulen jeweils 50.000 Euro, gefördert vom Stifterverband, von der Daimler und Benz Stiftung und vom Daimler-Fonds.

Die Gewinner sind:

  • Hochschule Bremen; Projekt: „Bremen-Alabama und zurück"
  • Hochschule Fresenius; Projekt: „BioCheMINTernational - Kompetenzorientierte Integration von MINT-Studierenden in die Berufspraxis"
  • Universität Hamburg; Projekt: „M-Lab Global: Das internationale Lehr- und Innovationslabor für mobile Apps"
  • SRH Hochschule Heidelberg; Projekt: „myKMU - Maßnahmen zur frühzeitigen Bindung internationaler Studierender an kleine und mittlere Unternehmen (KMU)"
  • Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft; Projekt: „ProKaTim (Signal Processing Karlsruhe-Timisoara)"
  • Universität Kassel; Projekt: „InterFACE - Encouraging students for International internships trough Face-to-face meetings with companies and individual advice"
     

Eine Jury aus Vertretern von Wissenschaftseinrichtungen und aus der Wirtschaft wählte aus mehr als 50 Anträgen die förderungswürdigsten Initiativen aus. In den Projekten der Gewinnerhochschulen können internationale Studierende anwendungsorientiert lernen und Erfahrungen in Unternehmen sammeln. Einheimische Studierende werden unterstützt, Praktika bei Unternehmen im Ausland zu machen.

„Der Wettbewerb Praxis MINTernational hat uns geholfen, nachahmenswerte Projekte zu finden, die wir jetzt fördern und sichtbar machen“, resümiert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Die MINT-Fächer übernehmen hier eine gewisse Vorreiterrolle. Aber die geförderten Projekte können auf alle Fächer übertragen werden, das war unser Anspruch.“

Elisabeth Viebig vom Daimler-Fonds erklärt: „Absolventen mit internationaler Praxiserfahrung haben auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Chancen. Das Praxisangebot muss weiter ausgebaut, bestehende Angebote intensiver in den Lehrplan integriert werden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass für eine erfolgreiche Praxiserfahrung im Ausland Hochschulen und Unternehmen mit abgestimmten Strategien zusammenarbeiten.“

„Studierende profitieren sowohl fachlich wie auch persönlich durch Praxiserfahrungen im Ausland in hohem Maße“, fasst Jörg Klein, Geschäftsführer der Daimler und Benz Stiftung, zusammen. „Die frühzeitige Zusammenarbeit in internationalen Gruppen und eine Tätigkeit in Unternehmen ermöglichen nicht nur die Bildung von Netzwerken, sondern dienen auch einem schnellen Verständnis der Gepflogenheiten des Gastlandes und einer erfolgreichen Integration.“

Das Förderprogramm „Praxis MINTernational“ ist Teil der Bildungsinitiative „Zukunft machen“ des Stifterverbandes, die der Debatte um eine bessere Bildung in Deutschland vorantreiben soll. Dazu hat der Stifterverband erstmals zentrale Handlungsfelder identifiziert und quantitative Bildungsziele für den Hochschulbereich im Jahr 2020 formuliert.

 

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Programminitiative der Daimler und Benz Stiftung, des Daimler-Fonds und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zur Verbesserung der Internationalität in MINT-Fächern.

Universitäten und Fachhochschulen sind aufgerufen, in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) die Internationalisierung weiter voranzutreiben. Zusammen mit der Daimler und Benz Stiftung und dem Daimler-Fonds hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eine Programminitiative ins Leben gerufen, die die Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung der Internationalisierung von MINT-Disziplinen unterstützt. Gesucht werden daher Strategien und Maßnahmen, die auf bestehende Konzepte aufbauen und durch neue Kooperationen sowie Verbesserungen in Lehre, Infrastruktur, Betreuung und Beratung die Internationalität in den MINT-Fächern weiter erhöhen.

Das Förderprogramm startete 2014 mit einem Strategiewettbewerb inklusive Auszeichnung und Etablierung eines Benchmark-Clubs sowie der Ausschreibung des Best Performance Prize. Ausgezeichnet wurden die Universität Bremen und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.stifterverband.org/minternationalexterner Link