Impulse für Wissen

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In wenigen Jahren werden wir autonome Fahrzeuge so selbstverständlich nutzen, wie heute die von menschlichen Fahrern gelenkten Busse, Bahnen oder PKWs. Doch ist das autonome Fahren erst einmal Teil unseres Lebens, so wird das Funktionieren dieser Technologie als selbstverständlich angenommen und im Hintergrund des Alltags verschwinden. Die Bewegung vom Hype zum Hintergrund ist zahlreichen Technologien gemein. Innovationen der Mobilität erweisen sich dabei als besonders eindrücklich, da sie auch eine tiefgreifende Veränderung der gebauten Umwelt nach sich ziehen. Welche Szenarien sind zu erwarten? Welche Entwicklungen europäischer Städte werden durch autonomes Fahren unterstützt oder gehemmt?


Fast ein Drittel der Kinder, die derzeit in Deutschland eingeschult werden, besitzen einen Migrationshintergrund. Auch wenn dieser Befund nicht zwingend zu der Schlussfolgerung führen sollte, dass diese Kinder die deutsche Sprache schlechter beherrschen als ihre deutschsprachigen Altersgenossen, so findet in der Praxis doch oft eine entsprechende Gleichsetzung statt.


Bahnbrechende technische Umwälzungen veränderten nicht nur die Alltagsabläufe und Gewohnheiten der Menschen, sondern auch deren Wahrnehmungen, Gefühle, Kommunikationsstrukturen und Selbstbild. Niemals zuvor jedoch wurde derart intensiv über die Auswirkungen einer solchen Entwicklung auf die seelische Gesundheit diskutiert wie nach der Einführung des Internets.


Ladenburger Kollegs

Ein „Ladenburger Kolleg“ stellt einen Forschungsschwerpunkt der Stiftung dar, in dem Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen und teilweise Experten aus der Praxis zusammenarbeiten. In einer Explorationsphase wird zunächst untersucht, ob das ins Auge gefasste Thema von ihnen interdisziplinär und mit den von der Stiftung zur Verfügung gestellten Mitteln Erfolg versprechend bearbeitet werden kann. Sobald sich ein Kolleg gebildet hat, legt es sein Forschungsprogramm fest und agiert in hohem Maße autonom. Die beteiligten Wissenschaftler reflektieren bei regelmäßig stattfindenden Treffen den Fortgang des Forschungsprozesses und koordinieren die beteiligten Einzelprojekte des Vorhabens. Die Dauer eines Kollegs umfasst drei bis fünf Jahre, die erzielten Ergebnisse werden veröffentlicht.