Impulse für Wissen

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Prof. Dr. Hans-Jürgen Buxbaum, Hochschule Niederrhein/Krefeld
(Wissenschaftlicher Leiter)

Im Kontext von Industrie 4.0 entstehen immer größer werdende Anforderungen an Flexibilität und Qualität und der Wettbewerbsdruck nimmt zu. Von besonderer Bedeutung wird daher in Zukunft die unmittelbare Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sein.

Derzeit entstehen immer mehr neue Assistenzsysteme, insbesondere Kollaborationsroboter. Diese werden in Mensch-Roboter-Kollaborations-Systemen (kurz: MRK-Systeme) eingesetzt. Kollaborationsroboter arbeiten nicht mehr isoliert hinter Zäunen, sondern Hand-in-Hand mit den Menschen. Damit sollen die Arbeitsinhalte vielfältiger, die ergonomischen Belastungen geringer und die Arbeitszufriedenheit soll größer werden. Unter Berücksichtigung von Aspekten aus Technologie, Arbeitssicherheit, Ergonomie und Ethik beschäftigte sich am 28. und 29. März 2019 der interdisziplinäre Ladenburger Diskurs mit robotischen Assistenzsystemen und deren Einfluss auf die Zukunft der Arbeit und die Gestaltung der Gesellschaft.

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Ladenburger Diskurse

Die Dynamik der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik ist hoch. Um diese Prozesse angemessen zu verstehen, bedarf es einer ständigen und sachkundigen Reflexion auf wissenschaftlicher Ebene. Ein Forum der Stiftung für diese Reflexion ist der „Ladenburger Diskurs“. Wissenschaftler und Experten aus der Praxis erörtern den Stand der Forschung zu ausgewählten Fragen und klären, ob sich eine Fragestellung als Forschungsthema für das Förderprogramm der Stiftung eignet. Diskurse können auch dazu dienen, neue Themen für das Förderprogramm zu erschließen.
Darüber hinaus steht ein Diskurs auch zur Erörterung von Einzelfragen offen, ohne dass eine Fortführung des Themas im Förderprogramm der Stiftung beabsichtigt ist. 

Beantragung und Förderung