Impulse für Wissen

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Der Verbrauch wächst: Nicht nur um Öl und Gas, auch um mineralische Rohstoffe ist ein weltweiter Wettstreit entbrannt. Die verlässliche Nutzung von Wasser und Holz ist für viele Länder ein entscheidender Faktor ihres ökonomischen Wohlergehens und damit des inneren sozialen Friedens geworden. Doch wie können Förderung und Nutzung so geregelt werden, dass sie auch unter nationalen Konkurrenzbedingungen auf einer rechtlich eindeutigen Grundlage stehen? Weitere Problemfelder kommen dieser Tage hinzu: Wie sieht es mit der Ausbeutung etwa des Tiefseebodens aus oder vor dem Hintergrund einer sich rasant entwickelnden Raumfahrttechnologie – mit der wirtschaftlichen Erschließung von Himmelskörpern wie dem Mond oder Asteroiden? 18 Wissenschaftler aus 7 Ländern kamen am 2. und 3. März in der Geschäftsstelle der Stiftung in Ladenburg zusammen, um diese Entwicklungen insbesondere aus juristischer Perspektive zu erörtern.


Am 12. und 13. September 2017 fand unter der wissenschaftlichen Leitung des Informations- und Maschinenethikers Prof. Dr. Oliver Bendel der Ladenburger Diskurs „Pflegeroboter“ statt. Bendel forscht und lehrt an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Open-Access-Publikation „Pflegeroboter“ erschienen
Im November 2018 erschien die aus dem gleichnamigen Ladenburger Diskurs hervorgegangene Publikation „Pflegeroboter“ im Verlag Springer Gabler.
Kostenloser Download: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-22698-5

 

„Katastrophen“ fallen nicht vom Himmel. Vielmehr handelt es sich um Prozesse, die in unterschiedlicher Geschwindigkeit ablaufen können und dabei sowohl eine natürliche, eine kulturelle sowie eine technische Dimension aufweisen. Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen sondieren im Rahmen dieses Diskurses die Möglichkeiten einer interdisziplinären Erforschung von Trockenheit und Dürre als „slow onset disasters“ im mediterranen Raum. Erkenntnisziel ist es dabei, Verlaufsformen und Wiederholungsstrukturen von Dürren zu identifizieren. Als Jahrhunderte alte „Kontaktzone“ eignet sich der mediterrane Raum besonders gut, um die langfristigen Wechselwirkungen von Umwelt, Kultur und Technik zu untersuchen.


Das Kloster Lorsch hat seit seiner Gründung im Jahre 764 und insbesondere unter den Karolingern eine enorme Wirkung auf die europäische Geschichte gehabt, da sich der Klosterbesitz in wenigen Jahrzehnten durch Stiftungen im gesamten Rheintal von der heutigen Schweiz bis in die Niederlande ausdehnte. Dem Skriptorium der Benediktinerabtei verdanken wir außerordentliche Handschriften kulturhistorischer Bedeutung wie das Lorscher Evangeliar oder den Lorscher Codex.

Der Ladenburger Diskurs "Kloster Lorsch" war unter anderem Gegenstand einer Podiumsdiskussion, an der Prof. Dr. Susanne Krömker teilnahm. Diese wurde im Rahmen des Akademientags 2018 zum Thema "Geisteswissenschaften 3.0 - Vergegenwärtigung des kulturellen Welterbes" von der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften veranstaltet.

Ergänzend führte Deutschlandfunk Kultur im Rahmen der Sendung "Fazit" ein Interview mit Susanne Krömker, in dem ebenfalls der Ladenburger Diskurs thematisiert wurde. Die Sendung wurde am 11. Juni 2018 ausgestrahlt.


Durch das Internet sind die traditionellen Medien Print und Funk mit der Telekommunikation zusammengewachsen. Dieser Prozess hat unsere Gesellschaft tiefgreifend verändert. Es entstanden ganz neue Kommunikationsplattformen und Dienstleistungen, soziale Netzwerke und vielfältige Marktplätze für den Online-Handel. Zudem erhalten Geräte eine IP-Adresse sowie eine Telekommunikationsschnittstelle und sind damit über das Internet nicht nur programmier- sondern auch steuerbar. So können sie permanent Daten liefern. Dem Automobil kommt bei dieser Integration eine Schlüsselrolle zu: Wir stehen vor einer Dekade des Zusammenwachsens von Telekommunikationstechnik und automobiler Fahrzeugtechnik.


Ladenburger Diskurse

Die Dynamik der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik ist hoch. Um diese Prozesse angemessen zu verstehen, bedarf es einer ständigen und sachkundigen Reflexion auf wissenschaftlicher Ebene. Ein Forum der Stiftung für diese Reflexion ist der „Ladenburger Diskurs“. Wissenschaftler und Experten aus der Praxis erörtern den Stand der Forschung zu ausgewählten Fragen und klären, ob sich eine Fragestellung als Forschungsthema für das Förderprogramm der Stiftung eignet. Diskurse können auch dazu dienen, neue Themen für das Förderprogramm zu erschließen.
Darüber hinaus steht ein Diskurs auch zur Erörterung von Einzelfragen offen, ohne dass eine Fortführung des Themas im Förderprogramm der Stiftung beabsichtigt ist. 

Beantragung und Förderung