Impulse für Wissen

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Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich

Avantgarde im Haus Huth

Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Geschäftsführer des Clausthaler Umwelttechnik-Instituts GmbH (CUTEC)
an der Technischen Universität Clausthal

22. Februar 2016
im Haus Huth, Berlin

Der Anteil erneuerbaren Stroms in Deutschland steigt kontinuierlich, die Themen globaler Klimawandel und Energiewende stehen im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. Paradox: Gegenwärtig wird zugleich so viel Braunkohle verbrannt wie vor 25 Jahren. Die Energiewende erweist sich als Kraftakt: Um den geplanten Kohleausstieg zu bewältigen, ist ein Konsens zwischen Politik, Unternehmen und Gewerkschaften erforderlich.

Wir sind auf dem Weg in die Stromgesellschaft. Mit Millionen von dezentralen Akteuren, mit neuen Speichern und Netzen wird diese sich fundamental von der alten Energiewelt unterscheiden. Dafür benötigen wir eine Vielzahl von Hightech-Metallen und Seltenen Erden: Für diese müssen Recyclingverfahren entwickelt werden, gleichzeitig ist also auch eine Rohstoffwende notwendig. „Deutschland vermag diese Energie- und Rohstoffwende als Vorreiter erfolgreich voranzutreiben“, urteilt Martin Faulstich, der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung. „Die Vision einer nachhaltigen Industriegesellschaft, in der Wirtschaftswachstum und Umweltbelastungen entkoppelt sind, kann und muss Wirklichkeit werden.“

Zur Person:

Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich ist seit 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt- und Energietechnik an der Technischen Universität Clausthal und zugleich Geschäftsführer der niedersächsischen Forschungseinrichtung CUTEC. Zuvor war er zehn Jahre Lehrstuhlinhaber an der TU München und dort Gründungsdirektor des Wissenschaftszentrums Straubing. Faulstich ist seit 2006 Mitglied und seit 2008 Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung in Berlin.

Podcast:

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