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Prof. Dr. Dieter Hassenpflug

Mensch, Umwelt, Technik

Prof. Dr. Dieter Hassenpflug

01. März 2016
Mercedes-Benz, Kundencenter Bremen

Um in chinesische Wohnquartiere zu gelangen, muss man bewachte Tore – zumeist mit Schlagbaum, Rollgitter, Wachhäuschen und Videokameras ausgestattet – passieren. 96 Prozent der registrierten chinesischen Stadtbewohner wohnen in solchen geschlossenen Nachbarschaften. Denn in Chinas Städten sind nahezu alle Räume von Mauern, Zäunen oder Nahversorgungszeilen umschlossen. Davon ausgenommen sind lediglich Verkehrsinfrastruktur, kommerzielle Räume und politisch oder spirituell herausragende Plätze.

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Mensch, Umwelt, Technik

Prof. Dr. Dieter Hassenpflug
UrbanSolutions, Weimar

01. März 2016
Mercedes-Benz, Kundencenter Bremen

Um in chinesische Wohnquartiere zu gelangen, muss man bewachte Tore – zumeist mit Schlagbaum, Rollgitter, Wachhäuschen und Videokameras ausgestattet – passieren. 96 Prozent der registrierten chinesischen Stadtbewohner wohnen in solchen geschlossenen Nachbarschaften. Denn in Chinas Städten sind nahezu alle Räume von Mauern, Zäunen oder Nahversorgungszeilen umschlossen. Davon ausgenommen sind lediglich Verkehrsinfrastruktur, kommerzielle Räume und politisch oder spirituell herausragende Plätze.

Die vielfältigen kulturellen Gegensätze zwischen europäischer und chinesischer Stadt brachen etwa bei den von deutschen Stadtplanern für Shanghai entworfenen Stadtteilen Anting und Lingang auf. Vergeblich wurde hier versucht, das Ideal der offenen europäischen Stadt in den Kulturraum Chinas einzufügen.

„Chinas Städte unterscheiden sich von europäischen Städten zunächst durch ihre außerordentliche Größe und ungeheure Wachstumsdynamik", konstatiert der Stadtsoziologe Dieter Hassenpflug. „Viel wichtiger als diese quantitativen Aspekte sind jedoch die kulturellen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich chinesische Städte fundamental von den europäischen."

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