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Domhof Lectures

Prof. Dr. Markus Hilgert

21. September 2014
Domhofsaal der Stadt Ladenburg, Ladenburg

Rund 70 Gäste erschienen am Samstagabend, 21. September 2014, im Ladenburger Domhof zum öffentlichen Vortrag „Braucht unser Land (noch) Museen? Ein Kulturdialog zwischen Vitrine und Wissenschaft”. Als Referent sprach Prof. Dr. Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz.


 
Foto: © Daimler und Benz Stiftung / Oestergaard

Domhof Lectures

Prof. Dr. Markus Hilgert
Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin,
Stiftung Preußischer Kulturbesitz

21. September 2014
Domhofsaal der Stadt Ladenburg, Ladenburg

Rund 70 Gäste erschienen am Samstagabend, 21. September 2014, im Ladenburger Domhof zum öffentlichen Vortrag „Braucht unser Land (noch) Museen? Ein Kulturdialog zwischen Vitrine und Wissenschaft”. Als Referent sprach Prof. Dr. Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Vorderasiatische Museum befindet sich im Südflügel des Pergamonmuseums und war mit rund 1,3 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr das bestbesuchte Kunstmuseum in Deutschland. Mit rund 400.000 Objekten ist das Vorderasiatische Museum eines der größten seiner Art weltweit. Internationales Alleinstellungsmerkmal sind umfangreiche Objektbestände aus Ausgrabungen im Irak und Syrien. 

Wichtig sei es, so Hilgert, zunächst den spezifischen Ort von Museen in der Gesellschaft zu definieren. Zum einen sei ein Museum als inszenierter, performativ gerahmter und körperlicher Raum zu begreifen, in dem Begegnungen mit Objekten, sich selbst und anderen Menschen stattfänden. Zugleich seien Museen aber auch als Akteure zu begreifen, denen eine zunehmend wichtige Rolle als Wissenschafts- und Forschungsorganisationen zukomme. Hierzu müssten sie allerdings eine forschungspolitische Neupositionierung vollziehen. Dies habe Konsequenzen, nicht nur für die deutschen Museen: „Entscheidend ist, dass sie als spezifische Kompetenzen nicht nur eine wissenschaftliche, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung besitzen, weil sie mit bestimmen gesellschaftlichen und politischen Verantwortlichkeiten verbunden sind”, so Hilgert. Gerade auch im Bereich des Kulturgutschutzes sowie in der Bereitstellung von Forschungsinfrastrukturen komme ihnen eine wichtige Rolle zu. 

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