Impulses for knowledge

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Prof. Dr. Friedemann Schrenk
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Dialog im Museum
Dreiteilige Vortragsreihe: Gene – Geist – Cyborg. Wer sind wir Menschen?

Prof. Dr. Friedemann Schrenk
Forschungsinstitut Senckenberg und Naturmuseum, Frankfurt

11. Juni 2015
Mercedes-Benz Museum, Stuttgart

In einer dreiteiligen Vortragsreihe beschäftigt sich die Daimler und Benz Stiftung mit der Frage nach dem Wesen des Menschen – seiner Herkunft, seiner Gegenwart und seiner künftigen Entwicklung. Dabei erläutern der Paläoanthropologe Prof. Dr. Friedemann Schrenk, die Neurobiologin Prof. Dr. Hannah Monyer und der Ingenieur Prof. Dr. Thomas Stieglitz ihre jeweilige wissenschaftliche Perspektive und versuchen Antworten auf diese Fragestellung zu geben. So mag ein umfassendes und zeitlich übergreifendes Bild entstehen, das den aktuellen Forschungsstand skizziert.

Afrika vor rund sechs Millionen Jahren: Am Rande des tropischen Regenwalds entwickeln Vorfahren des Menschen den aufrechten Gang. So gelingt es ihnen, sich neue Nahrungsquellen zu erschließen. Vor rund 2,5 Millionen Jahren verändert sich das Klima drastisch: Lange Dürreperioden führen zu einer Veränderung der Nahrungsressourcen. Erstmals nutzen sie nun Werkzeuge. Mit einfachen Hammersteinen zerkleinern sie hartschalige Pflanzen – die Erfindung dieser neuen Technik markiert die Entstehung der Gattung Homo. Bald darauf nutzen diese frühen Menschen das Feuer und expandieren nach Asien und Europa. Die kulturelle Evolution und mit ihr die Fähigkeit zu sozialer Kooperation macht rasante Fortschritte und führt vor rund 250.000 Jahren zur Entstehung des modernen Menschen, des Homo sapiens. Noch teilt er sich die Erde mit zahlreichen anderen Menschenarten wie den Neandertalern, den Denisova-Menschen oder den Zwergmenschen von Flores. Doch nach und nach verdrängt Homo sapiens sie alle – und ist seit 15.000 Jahren die einzig verbliebene Menschenart. Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand der Menschwerdung und wird erläutern, weshalb langfristig nur eine enge kulturelle und globale Vernetzung das Überleben der Menschheit sichern kann.

Podcast:

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Daimler and Benz Foundation

Openness and curiosity are essential prerequisites for discovery. In order to intensify the knowledge-generation process, the Daimler and Benz Foundation works with targeted stimuli. Using its €3 million yearly operating budget, the Foundation is able to provide sizable resources for international research. Its endowment of €125 million makes the Daimler and Benz Foundation one of the largest, actively-operating foundations in Germany.

The Daimler and Benz Foundation is guided by clear principles. Its core values include supporting young researchers, encouraging interdisciplinary cooperation, and promoting research in a wide-range of fields. The Daimler and Benz Foundation has created a forum where leaders in the natural and social sciences can present and discuss their ideas. This exchange brings unconventional associations and new ideas to light: The result is knowledge with long-term benefits for us all.