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Wenn Maschinen entscheiden – Müssen wir Angst vor künstlicher Intelligenz haben?

 

© Daimler und Benz Stiftung/privat

Künstliche Intelligenz (KI) hat in einigen Bereichen die Leistungsfähigkeit von Menschen nicht nur erreicht, sondern übertroffen. In Zukunft werden Unternehmen auf Basis algorithmisch verarbeiteter Daten nahezu sämtliche operativen Entscheidungen automatisieren. Und dies aus gutem Grund: Datengetriebene Prozesse öffnen die Tür zu höherer Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sowie ebenso zu mehr Nachhaltigkeit. Wie das autonome Fahren, so wird auch die „autonome Wertschöpfungskette" auf uns zu kommen.

In der Wissenschaft erkennen wir vergleichbare Entwicklungen, denn KI verhilft Forschern schneller zu mehr und zu genaueren Erkenntnissen. KI könnte sich als ein mächtiges Instrument erweisen, die großen Fragen der Menschheit zu lösen. In seinem Vortrag beschreibt Michael Feindt die Entwicklung menschlicher und künstlicher Intelligenz mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen. Er beleuchtet vielversprechende Anwendungsfelder in Industrie und Wissenschaft und erläutert, wie sich Deutschland im internationalen Vergleich beim Einsatz künstlicher Intelligenz positioniert.

Prof. Dr. Michael Feindt studierte an der Universität Hamburg Physik und promovierte dort mit Auszeichnung über das Thema Datenanalyse. Anschließend war er u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schweizer Forschungszentrum für Elementarteilchenphysik CERN tätig, 1997 erhielt er eine Professur am Institut für Experimentelle Kernphysik der TH Karlsruhe, heute Karlsruher Insitut für Technologie (KIT). Feindt war u. a. Sprecher des DFG-Kollegs „Hochenergiephysik und Teilchenastrophysik" sowie Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters. Gegenwärtig ist er als Chefwissenschaftler der von ihm gegründeten Blue Yonder GmbH tätig.

Podcast

Domhof-Vorträge

Prof. Dr. Michael Feindt
Blue Yonder GmbH

21. September 2019, 18.00 Uhr
Domhofsaal der Stadt Ladenburg