Impulses for knowledge

publikum_bbv.jpg
Christof Johnen
Christof Johnen

 

Christian Hörl
Christian Hörl

Impuls im Haus Huth

Christof Johnen und Christian Hörl
Deutsches Rotes Kreuz - Generalsekretariat
Team Internationale Zusammenarbeit

07. Juli 2015
im Haus Huth, Berlin

Die Konflikte in Syrien, dem Irak oder dem Südsudan, der Ebola-Ausbruch in Westafrika, die Erdbeben in Nepal – Kriege, Krisen und Naturkatastrophen treffen immer wieder Regionen mit fragiler oder fehlender Staatlichkeit. Der Fokus der internationalen Öffentlichkeit richtet sich in solchen Momenten auf die internationalen Hilfsorganisationen. Wenig, oft gar nicht beachtet wird der Einsatz lokaler Kräfte: Menschen, die vor Ort in den Krisengebieten leben, Teil der betroffenen Gemeinschaft sind. Häufig haben diese Freiwilligen als Einzige Zugang zu den Leidtragenden. Angesichts globaler Herausforderungen wie Flüchtlingsströme, extreme Naturereignisse, Klimawandel und neue Konfliktformen spielen sie eine meist unterschätzte Rolle.

„Humanitäre Organisationen setzen vor diesem Hintergrund zunehmend auf das Konzept der Resilienz – einer Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften gegen Krisen und Katastrophen. Resilienzkonzepte geben für humanitäres Handeln neue Impulse", befinden Christof Johnen und Christian Hörl. Gemeinsam leiten sie im Deutschen Roten Kreuz die Internationale Zusammenarbeit.

Zu den Personen:

Der Diplom-Volkswirt Christof Johnen machte seine beruflichen Erfahrungen im In- und Ausland mit dem Deutschen und dem Internationalen Roten Kreuz, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und in der öffentlichen Verwaltung. Seit November 2012 leitet er das Team Internationale Zusammenarbeit im DRK.

Der Jurist Christian Hörl ist seit 2003 national und international im DRK tätig, seit 2012 in einer Leitungsfunktion im Team Internationale Zusammenarbeit des DRK.

Podcast:

[ back ]

... in Haus Huth

Haus Huth

The Daimler and Benz Foundation regularly hosts academic debates at its offices in the historic Haus Huth on Potsdamer Platz in Berlin. A broad range of topics is presented in a manner limited only by the speaker's own creativity. Summation speeches to the audience as jury, lamentations, and the presentation of contrasting ideas are just a few of the formats academics have used to enthusiastically argue their positions while supporting them with findings from their research.