Impulses for knowledge

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19. Berliner Kolloquium

13. Mai 2015
Berlin, Langenbeck-Virchow-Haus

Der Begriff „Burnout“ ist in aller Munde. Nahezu jeder kennt in seinem sozialen Umfeld eine betroffene Person, die unter einem Burnout leidet oder zumindest über entsprechende Symptome berichtet. Obwohl wir eine vage Vorstellung davon besitzen, was einen Burnout charakterisiert – eine psychische Erkrankung, die ursächlich mit Stress am Arbeitsplatz in Zusammenhang steht – ist zugleich kaum jemandem bekannt, dass Burnout kein offiziell anerkanntes Krankheitsbild ist.
Experten bestreiten zwar die Existenz von berufbezogenen Belastungssymptomen nicht, fordern aber mehr wissenschaftliche Belege dafür, dass das klinische Bild eines Burnouts sich von jenem der Depression hinreichend unterscheidet, um eine eigenständige Diagnose zu rechtfertigen.

Dieses gesamtgesellschaftlich hoch relevante Forschungsdefizit gilt es zu überwinden.
Burnout sollte – falls gerechtfertigt – den Status einer anerkannten psychischen Erkrankung erlangen. Dies wäre aus Sicht der Betroffenen wie auch aus Sicht der Kostenträger ein wesentlicher Fortschritt. So könnten nämlich nicht nur klar zugeschnittene Therapien besser zugänglich gemacht, sondern auch Ressentiments gegenüber psychischen Erkrankungen abgebaut werden.
Das Berliner Kolloquium bringt zu dieser aktuellen Kontroverse „Burnout vs. Depression“ fachübergreifend Experten aus Wissenschaft und Forschung, Politik, Medizin und Wirtschaft zusammen. Sie treten auf der Tagung gemeinsam sowie mit der interessierten Öffentlichkeit in die Diskussion ein.

Broschüre

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Berlin Colloquium

Leaders in the fields of science, economics and politics meet once a year in Germany’s capital city for the Daimler and Benz Foundation’s Berlin Colloquium. The topics for discussion are set by the Foundation in advance. They range from highly-topical questions about the interface between humans and machines, molecular medicine, the neuro- and cultural sciences, over psychology, ecology, urban studies and informatics, to developments in communication and management.