Impulses for knowledge

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19. Innovationsforum

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Jörg Sydow und Prof. Dr. Elke Schüßler

03. Juni 2019
Haus Huth, Berlin

Das dritte Innovationsforum zum Thema Organisierte Kreativität widmet sich der Unsicherheit in kreativen Prozessen in und zwischen Organisationen. Nach einer Einführung in die Organisation kreativer Prozesse wird die ambivalente Bedeutung verschiedener Formen von Unsicherheit in solchen Prozessen herausgearbeitet: Kreative Prozesse sind grundsätzlich unsicher und zwar sowohl mit Blick auf den Verlauf als auch das Ergebnis.

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© Daimler und Benz Stiftung

19. Innovationsforum

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Jörg Sydow und Prof. Dr. Elke Schüßler

03. Juni 2019
Haus Huth, Berlin

Das dritte Innovationsforum zum Thema Organisierte Kreativität widmet sich der Unsicherheit in kreativen Prozessen in und zwischen Organisationen. Nach einer Einführung in die Organisation kreativer Prozesse wird die ambivalente Bedeutung verschiedener Formen von Unsicherheit in solchen Prozessen herausgearbeitet: Kreative Prozesse sind grundsätzlich unsicher und zwar sowohl mit Blick auf den Verlauf als auch das Ergebnis. Unsicherheit (nicht zu verwechseln mit Risiko) beziehungsweise verschiedene Formen von Unsicherheit werden in solchen Prozessen doppelt wirksam, weil sie Kreativität ebenso fördern wie behindern können. Entsprechend geht es in kreativen Prozessen praktisch nicht nur um die Reduzierung sondern auch um die Beibehaltung oder gar Schaffung von Unsicherheiten. 

Der praktische Umgang mit Unsicherheit wird unter anderem mit Blick auf die gesetzliche Regulation kreativer Prozesse (etwa durch Patente in der Pharmaentwicklung und durch Copyrights in der Musikproduktion) thematisiert.

Gemeinsam zu diskutierende Fragen sind unter anderem: Wie genau unterscheiden sich Risiko und Unsicherheit? Welche Arten von Unsicherheit lassen sich in praktisch relevanter Form unterscheiden? Unter welchen Umständen fördert Unsicherheit Kreativität, unter welchen behindert sie eine solche? Wie wirken bestehende (gesetzliche) Regulationen auf kreative Prozesse, indem sie einerseits Unsicherheiten reduzieren, andererseits aber vielleicht neue Unsicherheiten schaffen? Welche neuen Ansätze zur Regulierung von intellektuellem Eigentum und Copyright gibt es und wie könnten sie sich auf kreative Prozesse auswirken?

Kontakt: marcus.peter@daimler-benz-stiftung.de

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