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Internet und seelische Gesundheit

 
 

Technische Umwälzungen veränderten nicht nur Alltagsabläufe und Gewohnheiten, sondern auch Wahrnehmungen, Gefühle, Kommunikationsstrukturen und das Selbstbild des Menschen. Noch nie wurde jedoch so intensiv über die Auswirkungen auf die seelische Gesundheit diskutiert wie nach der Einführung des Internets.
Die Psychiatrie sollte hier eine Expertenfunktion übernehmen. Tatsächlich erweisen sich viele Urteile von Fachleuten allerdings mehr von der eigenen Haltung gegenüber Technik geprägt als durch empirische Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Problemlage ist komplex: Ist es das Internet selbst, ist es die Anpassungsschwierigkeit daran oder sind es die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen, die zu Erschöpfung und Depressionen führen können? Ziel des Forschungsvorhaben ist es, dem großen öffentlichen Interesse an der Frage, ob die Technologie „Internet“ psychische Erkrankungen hervorruft oder negativ beeinflusst, mit wissenschaftlich fundierten Ergebnissen zu begegnen.

Prof. Dr. Andreas Heinz, Charité Berlin
Dr. Jan Kalbitzer, Charité Berlin (Projektleitung)
Prof. Dr. Tobias Matzner, Universität Tübingen
Prof. Dr. Thorsten Quandt, Universität Münster