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Von Paradigmen zu inklusiver Praxis: Umsetzung des Universal Design in Produktionsumgebungen

 

Universal Design umfasst die Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Umgebungen, die allen Menschen zugänglich sind. Ziel ist die Schaffung von Arbeitsumgebungen, die barrierefrei, intuitiv bedienbar und fehlertolerant sind – und damit Inklusion, Sicherheit und Effizienz fördern. Der Ladenburger Diskurs widmete sich der Frage, wie sich die Prinzipien des Universal Design auf industrielle Arbeitswelten übertragen lassen.

Aufgrund des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der steigenden Diversität von Belegschaften rückt die Bedeutung des Universal Design für die Produktion zunehmend in den Vordergrund. Insbesondere Menschen mit kognitiven Einschränkungen soll der Zugang zum Arbeitsmarkt und eine nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden.

In der Industrie ist diese Gruppe gegenwärtig stark unterrepräsentiert. Fehlende Anpassungen der Arbeitsprozesse, komplexe Informationssysteme in Produktionsprozessen und zu wenig Unterstützung durch digitale Werkzeuge führen häufig zu Exklusion und können die Gesamtproduktivität von Unternehmen mindern.

Der Ladenburger Diskurs brachte Experten aus Wissenschaft, Industrie, Verbänden, Politik und Betroffene zusammen, um zentrale Fragestellungen zu diskutieren: Wie lassen sich die Prinzipien des Universal Design auf Produktionssysteme, Maschineninterfaces und digitale Assistenzsysteme anwenden? Welche Rolle können KI-basierte Assistenzsysteme und Augmented-Reality-Tools dabei spielen? Wie können Menschen mit Behinderungen aktiv an der Prozessgestaltung und Entwicklung solcher Systeme beteiligt werden?

Wissenschaftliche Leitung
  • Prof. Dr. Andreas Kneißler, Westfälische Hochschule
Beteiligte Wissenschaftler
  • Christoph Beyer, Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen e.V., Köln
  • Prof. Dr. Dörte Busch, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Berlin
  • Svenja Dertmann, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bonn
  • Prof. Dr. Clemens Faller, Hochschule Bochum, Heiligenhaus
  • Dominik Frank, VULKAN Kupplungs- und Getriebebau Bernhard Hackforth GmbH & Co.KG,Herne
  • Karol Kalisz, SAP Digital Supply Chain Logistics at SAP, Walldorf
  • Prof. Dr. Andreas Kneißler, Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen
  • Heinrich Kremer, WFB Werkstätten des Kreises Mettmann GmbH, Langenfeld
  • Tobias Munzel, Audi AG, Ingolstadt 
  • Prof. Dr. Diana Ramm, Fachhochschule Erfurt
  • Walter Wendt, Mercedes-Benz AG, Bremen
  • Prof. Dr. Katja Zeume, Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen