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OSZE, quo vadis? 50 Jahre nach der Schlussakte von Helsinki

 

Der Ladenburger Diskurs nimmt das 50-jährige Jubiläum der Schlussakte von Helsinki zum Anlass, um die Zukunft der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) kritisch zu reflektieren. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Leitfragen: Hat die OSZE angesichts der gegenwärtigen geopolitischen Spannungen noch eine Zukunft? Wenn ja, welche Aufgaben kann sie künftig übernehmen? Welche Rolle spielen die USA in einer Organisation, die von einer wachsenden Entfremdung zwischen den USA und Europa geprägt ist? Sollte versucht werden, Russland – anders als im Europarat – weiterhin in die Arbeit der OSZE einzubinden? Und falls ja, auf welche Weise?

Darüber hinaus soll die Veranstaltung grundsätzliche Fragen zur Struktur, Handlungsfähigkeit und Relevanz der OSZE aufgreifen. Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen sowie Praktiker diskutieren gemeinsam über die Leitfrage „OSZE quo vadis?“ und loten Perspektiven für eine künftige Rolle der Organisation aus.

Darüber hinaus soll die Veranstaltung grundsätzliche Fragen zur Struktur, Handlungsfähigkeit und Relevanz der OSZE aufgreifen. Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen sowie Praktiker diskutieren gemeinsam über die Leitfrage „OSZE quo vadis?“ und loten Perspektiven für eine künftige Rolle der Organisation aus.

Doch seit Mitte der 2000er-Jahre sieht sich die OSZE zunehmenden Herausforderungen ausgesetzt – sowohl extern, etwa durch neue Sicherheitsbedrohungen und gewaltsame Konflikte, als auch intern durch Blockaden in der Entscheidungsfindung. Spätestens mit Russlands Annexion der Krim 2014 und dem Angriffskrieg gegen die Ukraine seit 2022 ist die Zukunft der OSZE ungewisser denn je. Vor diesem Hintergrund soll der Ladenburger Diskurs nicht nur die Zukunftsfähigkeit der OSZE erörtern, sondern auch den Auftakt für weiterführende Forschung bilden.

Wissenschaftliche Leitung
    • Prof. Dr. Andreas Zimmermann, Universität Potsdam, Juristische Fakultät