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Pflegeroboter

 
 

Die Zahl der Pflegebedürftigen wird bis zum Jahr 2030 um rund 50 Prozent steigen – rund 3,4 Millionen Menschen sind dann hierzulande auf fremde Hilfe angewiesen. Gleichzeitig werden rund eine halbe Million Pflegekräfte fehlen. Könnten Pflegeroboter hier in Zukunft Abhilfe schaffen? – Diese Frage ruft in unsere Gesellschaft ethische Debatten auf.
Pflegeroboter unterstützen oder ersetzen menschliche Pflegekräfte. Sie bringen die benötigten Medikamente und Nahrungsmittel, helfen Pflegebedürftigen beim Hinlegen bzw. beim Aufrichten oder alarmieren bei Bedarf den Notdienst. Manche Menschen bevorzugen bei bestimmten Aufgaben Maschinen – andere lehnen sie grundsätzlich ab. Wie gehen wir mit dieser Entwicklung um? Was ist der aktuelle technologische Stand und wo werden wir in einigen Jahren durch den Einsatz „künstlicher Intelligenz“ stehen? Im Ladenburger Diskurs „Pflegeroboter“ kamen Wissenschaftler der Fachbereiche Informatik, Robotik, Medizin, Pflegewissenschaft, Sozialpsychologie und Philosophie zusammen, um einen ganzheitlichen Blick auf diese Thematik zu gewinnen. Diese umfassende Perspektive erscheint umso notwendiger, als die zu erwartenden Konsequenzen für die Selbstbestimmung und die persönliche Lebensführung vieler Menschen durch den Einsatz von Pflegerobotern weitreichend sein werden.

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Oliver Bendel, Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz

Open-Access-Publikation „Pflegeroboter“ erschienen
Im November 2018 erschien die aus dem gleichnamigen Ladenburger Diskurs hervorgegangene Publikation „Pflegeroboter“ im Verlag Springer Gabler.
Kostenloser Download: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-22698-5