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18. Innovationsforum, 5. November 2018
Organisierte Kreativität –
Offenheit durch Geschlossenheit?

 

Um sich über aktuelle Erkenntnisse der Kreativitätsförderung bzw. –forschung auszutauschen, kamen rund 45 junge Wissenschaftler und Manager im Berliner Haus Huth zusammen.
In ihrem Eröffnungsvortrag erläuterten die beiden Projektleiter, Prof. Dr. Jörg Sydow und Prof. Dr. Elke Schüßler, zunächst den Geltungsbereich verschiedener Kreativitäts-Definitionen. Dabei wiesen sie darauf hin, dass diese Formen aus dem Blickwinkel heutiger Forschung insofern als zu statisch und in Teilen defizitär gelten müssten, als sie bislang nicht hinreichend über die Grenzen von Unternehmen bzw. Organisationen hinweg gedacht worden seien. Vielmehr gelte es in einer digitalen Ökonomie, in der disruptive Entwicklungen eher die Regel als die Ausnahme geworden seien, den Blick auf ihre spezielle Dynamik und die sie lenkenden prozessualen Elemente zu erweitern. Neben den Vorträgen wurde in verschiedenen Gruppenarbeiten Beispiele erörtert, wie sich heute Start-Ups, staatliche Gesundheitsdienstleister oder auch Global Player wie der Softwarekonzern SAP ausgefeilter Methoden bedienen, um ihre Mitarbeiter online zu vernetzen und dabei etwa Probleme der Kundenbetreuung aus interkultureller Perspektive gelöst werden können.

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Elke Schüßler, Johannes Kepler Universität Linz
Prof. Dr. Jörg Sydow, Freie Universität Berlin

Broschüre