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Die Stiftung trauert um Dr. Diethard Schade

 

Dr. Diethard Schade, geboren am 19. Juni 1936 in Korbach, verstarb am 28. April 2024 in Berlin. Die Mitarbeiter der Daimler und Benz Stiftung trauern um ihren ehemaligen Vorstand, der als Person für Kontinuität, Stabilität und Kooperation stand.

Mit Gründung der gemeinnützigen „Gottlieb-Daimler- und Karl-Benz-Stiftung“ im Jahr 1986 wurde der Physiker Diethard Schade zum Vorstand berufen. Bis zum Jahr 2008 wirkte er in dieser Funktion in seiner ruhigen und besonnenen Art. Aufmerksames Zuhören und die Konzentration auf den Gesprächspartner zeichneten seinen Umgang mit Menschen aus.

Neben seiner Vorstandstätigkeit für die Stiftung war Diethard Schade bei der damaligen Daimler-Benz AG Leiter des Forschungsbereichs „Technik und Gesellschaft“. So sorgte er stets für einen fruchtbaren Austausch mit dem stiftenden Konzern. An der Baden-Württembergischen Akademie für Technikfolgenabschätzung leitete er anschließend den Bereich „Technik, Funktionalität, Lebensqualität“ und war Sprecher des Akademievorstands.

Die interdisziplinäre Betrachtung von Wissenschaft und Technologien sowie deren Auswirkungen auf den Menschen und die Gesellschaft bildeten stets den Kern seines Interesses – eine ideale Voraussetzung für die Förderziele der Stiftung. Verbindlich und offen agierte er mit Wissenschaftlern anderer Disziplinen und brachte eine Vielzahl zukunftsweisender Förderprojekte auf den Weg.

Der Daimler und Benz Stiftung blieb Diethard Schade bis zuletzt verbunden. Wir denken sehr gerne an die gemeinsame Zeit mit ihm zurück und bewahren die Erinnerung an seine Persönlichkeit.

Prof. Dr. Julia Arlinghaus und Prof. Dr. Lutz H. Gade, Vorstand
Dr. Jörg Klein, Geschäftsführer

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