Auftakttreffen Januar 2026

Ende Januar 2026 fand an der ugandischen Makerere University in Kampala das erste Projekttreffen des von der Daimler und Benz Stiftung geförderten internationalen Forschungsprojekts „Das ‚Great Game‘ in Afrika: Geopolitik und Medienintervention nach 2022“ statt. Die Stiftung unterstützt das dreijährige Vorhaben, das die Auswirkungen geopolitischer Machtverschiebungen auf journalistische Praktiken und professionelle Normen in Subsahara-Afrika untersucht. Zum Auftakt kamen Vertreter aller Projektpartner aus sieben afrikanischen Ländern erstmals persönlich zusammen, um die gemeinsame Forschungsagenda abzustimmen und die nächsten Arbeitsschritte zu planen.

Das von Prof. Dr. Susanne Fengler, Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus der Technischen Universität Dortmund, geleitete Forschungsprojekt analysiert, wie sich der wachsende Einfluss von BRICS+-Akteuren – insbesondere China und Russland – in afrikanischen Ländern auf Medienentwicklung, journalistische Ausbildung und redaktionelle Routinen auswirkt. Im Fokus steht dabei, wie Redaktionen und Journalisten unter veränderten globalen Machtverhältnissen professionelle Autonomie aushandeln und journalistische Werte neu definieren.

Beteiligt sind renommierte afrikanische Journalismusforscher aus Burkina Faso, Ghana, Kenia, Malawi, Nigeria, Tansania und Uganda. Die Auswahl der Länder erlaubt es, unterschiedliche politische Systeme, Medienfreiheitsgrade, mediale Strukturen und historische Kontexte systematisch zu vergleichen.

Vor dem Hintergrund des abrupten Politikwechsels unter US-Präsident Donald Trump, der bereits im ersten Amtsjahr sämtliche Medienförderungen in Afrika außer Kraft setzte, und sinkender europäischer Spielräume für Entwicklungszusammenarbeit gewinnen neue Formen problematischer Medienkooperation im internationalen Rahmen weiter an Bedeutung. China und Russland etwa versuchen, die Zusammenarbeit mit afrikanischen Akteuren gezielt für ihre geopolitische Agenda zu instrumentalisieren. Mit ihrer Förderung trägt die Daimler und Benz Stiftung dazu bei, diese aktuellen Transformationsprozesse im globalen Journalismus wissenschaftlich fundiert zu analysieren und vergleichend einzuordnen.

Ende Januar 2026 fand an der ugandischen Makerere University in Kampala das erste Projekttreffen des von der Daimler und Benz Stiftung geförderten internationalen Forschungsprojekts „Das ‚Great Game‘ in Afrika: Geopolitik und Medienintervention nach 2022“ statt. Die Stiftung unterstützt das dreijährige Vorhaben, das die Auswirkungen geopolitischer Machtverschiebungen auf journalistische Praktiken und professionelle Normen in Subsahara-Afrika untersucht. Zum Auftakt kamen Vertreter aller Projektpartner aus sieben afrikanischen Ländern erstmals persönlich zusammen, um die gemeinsame Forschungsagenda abzustimmen und die nächsten Arbeitsschritte zu planen.

Das von Prof. Dr. Susanne Fengler, Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus der Technischen Universität Dortmund, geleitete Forschungsprojekt analysiert, wie sich der wachsende Einfluss von BRICS+-Akteuren – insbesondere China und Russland – in afrikanischen Ländern auf Medienentwicklung, journalistische Ausbildung und redaktionelle Routinen auswirkt. Im Fokus steht dabei, wie Redaktionen und Journalisten unter veränderten globalen Machtverhältnissen professionelle Autonomie aushandeln und journalistische Werte neu definieren.

Beteiligt sind renommierte afrikanische Journalismusforscher aus Burkina Faso, Ghana, Kenia, Malawi, Nigeria, Tansania und Uganda. Die Auswahl der Länder erlaubt es, unterschiedliche politische Systeme, Medienfreiheitsgrade, mediale Strukturen und historische Kontexte systematisch zu vergleichen.

Vor dem Hintergrund des abrupten Politikwechsels unter US-Präsident Donald Trump, der bereits im ersten Amtsjahr sämtliche Medienförderungen in Afrika außer Kraft setzte, und sinkender europäischer Spielräume für Entwicklungszusammenarbeit gewinnen neue Formen problematischer Medienkooperation im internationalen Rahmen weiter an Bedeutung. China und Russland etwa versuchen, die Zusammenarbeit mit afrikanischen Akteuren gezielt für ihre geopolitische Agenda zu instrumentalisieren. Mit ihrer Förderung trägt die Daimler und Benz Stiftung dazu bei, diese aktuellen Transformationsprozesse im globalen Journalismus wissenschaftlich fundiert zu analysieren und vergleichend einzuordnen.