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Einen Bericht über die Tagung, Podcasts der Vorträge, eine Übersicht über das Medienecho, Statements der Referenten und Informationen zum Thema finden Sie im Anschluss auf dieser Seite.
13. Berliner Kolloquium
der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
27. Mai 2009
Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin
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Tagung Konferenz Schlaf Somnologie - Erkenntnisse einer neuen Wissenschaft Leitung: Prof. Dr. Thomas Penzel Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum, Charité Campus Mitte
Abendvortrag |

Schlaf - ungelöstes Rätsel
und wichtige Ressource für den Menschen
Bericht: Kristina Vaillant
Fotos: Matti Hillig und Stiftung
Auch nach 70 Jahren Schlafforschung bleiben viele Fragen im Zusammenhang mit dem Phänomen Schlaf unbeantwortet. "Schlaf ist
immer noch eines der größten Rätsel der Wissenschaft", sagte Professor Eckard Minx, Vorsitzender des Vorstands der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung, zur Eröffnung des Kolloquiums. Wie wichtig die Erforschung des Schlafs ist, machte er mit Hinweis auf die hohen Folgekosten von Verkehrs- und anderen Unfällen deutlich, die auf Müdigkeit als Ursache zurückzuführen sind: "Ein Drittel unseres Leben verbringen wir mit Schlafen, da sind 5 Sekunden Schlaf im Leben eines Menschen eigentlich vernachlässigbar. Aber im Auto am Steuer oder an anderen Kontrollinstrumenten kann dieser Moment Unaufmerksamkeit über Leben und Tod entscheiden."
Ein weiteres Argument für die zentrale Bedeutung der Schlafforschung brachte eine Teilnehmerin auf den Punkt: Schlaf sei eine der wichtigsten Gesundheitsressourcen des Menschen - wie die Ernährung auch. Insgesamt waren über 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum 13. Berliner Kolloquium in das Langenbeck-Virchow-Haus der Berliner Charité gekommen. Ärzte, Arbeitsmediziner, Verbandsvertreter und Angehörige von Selbsthilfegruppen erfuhren, welche Erkenntnisse Schlafforscher aus psychologischer, medizinischer und neurobiologischer bis heute zusammengetragen haben, wie diese Kranken und Gesunden zugute kommen und wie sie zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen können.
Warum wir schlafen
Der Schlafforscher und wissenschaftliche Leiter des Kolloquiums, Professor Thomas Penzel (Charité Berlin), führte zunächst in das wissenschaftliche Verständnis des Schlafs ein, indem er in die verschiedenen
Funktionen des Schlafens und die Mechanismen der Schlafregulation erläuterte: Der Schlaf wird durch das Zusammenspiel von Innerer Uhr und dem Aufbau eines Schlafdrucks am Tage bzw. dem Abbau des Schlafdrucks in der Nacht reguliert. Menschen schlafen, um sich physisch und psychisch zu erholen, für ein funktionierendes Gedächtnis, einen funktionierenden Hormonhaushalt und ein funktionierendes Immunsystem. Außerdem diene der Schlaf generell dazu, Ressourcen für die Leistung am Tage bereitzustellen. Wie die Schlafregulation auf der Ebene einzelner Zellen funktioniert, sei allerdings noch nicht im Detail erforscht, sagte er und wies darauf hin, wie wichtig die Grundlagenforschung sei: "Wir wissen, welche Nervenzellen für die Regulation des 24-Stundenrhythmus, die Innere Uhr, verantwortlich sind, aber welche Nervenzellen regulieren den Schlaf?" Um das zu erforschen, ließen sich vor allem Analysemethoden aus der statistischen Physik nutzen, die in den letzten Jahren ausgerechnet durch die Erdbebenforschung verfeinert wurden.
Das Gehirn beim Schlafen: Dämmerzustand
oder psychophysische Leistung
Dass der Schlaf sowohl als Forschungsgebiet als auch im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Prävention noch immer eine Randexistenz führt, geht aus der Sicht des Mediziners Professor Thorsten Schäfer (Ruhr-Universität Bochum) vor allem auf ein Imageproblem
zurück. Das Imageproblem des Schlafs in unserer Leistungsgesellschaft rühre daher, dass der Schlaf den Anschein erwecke, der Mensch leiste nichts, wenn er schläft. Dass das Gehirn im Schlaf nicht in einen Dämmerzustand verfällt, zeigte jedoch 1924 bereits der Neurologe und Psychiater Hans Berger mithilfe der von ihm erfundenen Elektroenzephalographie (EEG). Im Schlaf, so Schäfer, vermindere sich der Energieverbrauch nicht, außerdem sei ein enger Zusammenhang zwischen Lernen und Schlaf erwiesen. Was drohen kann, wenn der Schlaf ausgelassen wird, illustrierte er drastisch am Beispiel eines Tierversuchs: Ratten, die komplett am Schlafen gehindert wurden, starben nach zwei bis drei Wochen.
Schlaf ist Leistung, auch wenn das im Schlaf nicht bewusst wahrgenommen wird", das bestätigte auch der Neurologe und Psychiater Professor Göran Hajak (Psychiatrische Universitätsklinik Regensburg). Die im Schlaflabor mittels EEG aufgezeichneten Schlafprofile nutzen deshalb auch Psychiater, um Diagnosen zu stellen. Beispielsweise könne ein Aufwachen aus dem Traum-Schlaf darauf hindeuten, dass der Schlafende mit belastenden Trauminhalten konfrontiert ist und sich deshalb in die Wachheit flüchtet. In diesem Fall wäre zur Wiederherstellung eines erholsamen Schlafs eine Psychotherapie das Mittel der Wahl. "Der Schlaf", so Hajak, "ist der Seismograph der Seele". Er bringe Balance in die psychophysischen Funktionen.
Schlafstörungen: Häufigkeit und Behandlung
Professor Claudio Bassetti (Neurocenter Svizerra Italiana, Lugano) war aus der Schweiz angereist - traditionell eine der Hochburgen der Schlafforschung. So hatte der Physiologe Rudolf Hess in Zürich - etwa parallel zu den Arbeiten von Hans Berger in Jena - bereits in
den 1920er-Jahren das Schlafzentrum im Gehirn entdeckt und entgegen der damals vorherrschenden Auffassung, der Schlaf sei ein Funktionsdefizit, den Schlafvorgang als aktiven Zustand beschrieben. Bassetti benannte in seinem Vortrag detailliert die verschiedenen Ursachen von Schlafstörungen - von organischen über psychische bis hin zu genetischen und altersbedingten Gründen. Dabei seien Schlafstörungen so häufig - Insomnien (Schlaflosigkeit) etwa treten bei etwa 10-20% der Bevölkerung auf -, dass diese Leiden ein Thema seien, mit dem sich Hausärzte befassen müssen. Diese könnten Patienten in schweren Fällen dann an Schlafmediziner verweisen. Neben der Häufigkeit von Schlafstörungen sind es vor allem die Folgen einer über einen längeren Zeitraum andauernden Schlafstörung, die eine Behandlung dringlich machen. Neben Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen steige mit unbehandelten Schlafstörungen wie Schlafapnoe oder dem Syndrom der unruhigen Beine (Restless Leg Syndrom, RLS) vor allem das Risiko, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Außerdem könnten über die Untersuchung des Schlafs auch andere Krankheiten erkannt werden. So manifestierten sich etwa Depressionen in charakteristischen Schlafstörungen, die neurologische Erkrankung Parkinson in einer Störung des Traum-Schlafs.

Schlaf und Schlafentzug - von der Zelle her betrachtet
Ein Gebiet, auf dem zukünftig große Fortschritte für das Verständnis des Schlafs erwartet werden, ist die Neurobiologie. Auf diesem Gebiet forscht Professor Allan Pack an der University of Philadelphia. Er stellte neueste Forschungsergebnisse vor. So hat seine Forschergruppe Würmer (C. elegans) und Insekten (Drosophila) im Schlaf untersucht und bei der molekularbiologischen Analyse der Zellen einen Signalweg der Schlaf-Wach-Regulation identifiziert. Man könne davon ausgehen, sagte Pack, dieser habe sich im Laufe der Evolution im Prinzip in allen Lebewesen erhalten.

Professor Allan Pack in Diskussion mit einer Teilnehmerin.
Auch die Folgen des Schlafentzugs konnte seine Forschergruppe auf zellulärer Ebene erkennen: So zeigen Studien an Versuchstieren, dass bei Schlafentzug im Gehirn ein bestimmtes Protein vermehrt ausgeschüttet wird. Wird dieses Protein, das für den Reparaturmechanismus von Zellen eine wichtige Rolle spielt, in großen Mengen ausgeschüttet, führt das dazu, dass wichtige Zellbestandteile nicht mehr gebildet werden. Dies hat Folgen für den Menschen: "Wir Menschen sind darauf programmiert, 16 Stunden wach zu sein, je länger wir darüber hinaus wach bleiben, desto stärker die Einschränkungen", sagte Pack.
Schlafforschung und Verkehrssicherheit
Wie Erkenntnisse der Schlafforschung der Sicherheit im Straßenverkehr zugute kommen, zeigten der Physiker Wilhelm E. Kincses und der Mechatroniker Siegfried Rothe anhand anwendungsbezogener Forschung zum Schlaf bei der Daimler AG. Motivation ihrer Forschung sind die immensen Schäden, die durch Müdigkeit am Steuer verursacht werden: "19% aller LKW-Unfälle mit Todesopfern oder Verletzten auf Bundesautobahnen gehen auf Übermüdung der Fahrer zurück", sagte Kincses. Nimmt man die müdigkeitsbedingten Autobahn-Unfälle mit Personenschaden durch PKW hinzu, belaufen sich die volkswirtschaftlichen Kosten nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf über 100 Millionen Euro pro Jahr.
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Siegfried Rothe und Dr. Wilhelm E. Kincses von der Daimler AG forschen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von LKW-Fahrern und für die Prävention des Sekundenschlafs.
"Ich versuche mit meiner Arbeit einen Beitrag dazu zu leisten, dass es gar nicht erst zu Unfällen kommt", sagte sein Kollege Rothe. Er testet, mit welchen Maßnahmen sich der Tiefschlaf von LKW-Fahrern verbessern lässt, um die Erholungsfunktion des Schlafs wiederherzustellen. Dabei geht es vor allem darum, den Lärm auf Autobahnraststellen aus den Fahrerkabinen zu verbannen. Tests zeigen, dass neben der Dämmung der Fahrerkabine auch ganz einfache Maßnahmen wirken: z.B. das Parken der Fahrzeuge an der Raststätte mit den Ladeflächen zur Straße hin, so dass die Fahrerkabine vom Straßenlärm abgeschirmt wird. Tests mit LKW-Fahrern zeigten, dass Tiefschlaf fördernde Maßnahmen den Schlaf erholsamer machen, und darüber hinaus vitalisierende

Im Publikum: Der Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Jörg Klein, und die beiden Vorstände Professor Eckard Minx und Professor Rainer Dietrich.
Maßnahmen wie z.B. der Einbau eines Massagesitzes die Kondition der Fahrer während der Fahrt stabilisieren. Dass eine eingeschränkte Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit wegen gestörten Schlafs mit einer völligen Fehleinschätzung des eigenen Leistungsvermögens einhergeht, belegen Untersuchungen seines Kollegen. Während Testfahrten über 430 km Länge wurden die Fahrer in festgelegten Abständen befragt, ein EEG genommen, und ihr Verhalten per Video aufgezeichnet. Das Ergebnis: Je länger die Fahrer auf der Straße waren, desto mehr klafften die Selbsteinschätzung und die tatsächliche Reaktionszeit auseinander. "Je müder man wird, desto schwieriger wird es, den eigenen Zustand einzuschätzen", so Kincses.

Brauchen wir ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum Schlaf?
Nach Angaben von Thomas Penzel gibt es in Deutschland insgesamt 280 akkreditierte Schlaflabore und schlafmedizinische Zentren. Diese klinischen Kapazitäten seien ausreichend, um Patienten zu untersuchen und Schlafstörungen zu diagnostizieren, sagte der Psychiater und Schlafmediziner Professor Thomas Pollmächer (Klinikum Ingolstadt) bei der Podiumsdiskussion am Nachmittag, die sich mit der Schlafforschung aus forschungspolitischer Sicht befasste. Dringend seien aus seiner Sicht jedoch die Etablierung einer eigenständigen, akademisch verankerten Forschung sowie die Ausbildung von Medizinern auf dem Gebiet der Schlafmedizin.
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| Teilnehmer an der Podiumsdiskussion (im Uhrzeigersinn): Professor Rudolf Tauber, Dr. Christian Gravert, Dr. Reinhard Breuer (Moderator), Professor Thomas Penzel und Professor Thomas Pollmächer. | |||||
Gerade bei der Gestaltung von Schichtplänen sei man auf die Zusammenarbeit mit der Forschung angewiesen, betonte der Arbeitsmediziner Dr. Christian Gravert (Deutsche Bahn AG): "Bislang dachten wir aus arbeitsmedizinischer Sicht, dass schnell rotierende Schichten das Optimum sind. Jetzt denken wir mehr über individuell zugeschnittene Lösungen nach." Thomas Pollmächer sagte, wie die Forschung zur Beantwortung dieser Frage beitragen kann: "Wir müssen herausfinden, welche Schichtmodelle die verträglichsten sind und welche individuellen Unterschiede es gibt, beispielsweise genetisch bedingte, aber auch altersbedingte."

Der Forschungsdekan der Berliner Charité, Professor Rudolf Tauber, riet, sich für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für Schlafforschung bzw. Schlafmedizin an den bereits existierenden Zentren für Tumormedizin zu orientieren. Dort wirkten alle relevanten Disziplinen in Netzwerken, einer Art virtuellem Gebäude, an der Erforschung von Krebserkrankungen zusammen. Natürlich sei dafür eine Anschubfinanzierung notwendig. Vor allem komme es jedoch darauf an, ein eigenes Konzept zu entwickeln und ein stabiles Netzwerk zu bauen. "Das interdisziplinäre schlafmedizinische Zentrum der Charité kann den Nukleus für ein solches Netzwerk darstellen", so Tauber.
Schlaf - Ressource für Gesundheit und Leistungsfähigkeit
Dass der Schlaf nicht des Todes Bruder ist - wie ihn der große Liederdichter Franck begrüßt - dieses Resümee zog Professor
Rainer Dietrich zum Abschluss der Vorträge. "Der Schlaf ist viel eher ein Bruder des Lebens", sagte Dietrich, Vorstandsmitglied der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung. Einen weiteren Mythos über den Schlaf an den Erkenntnissen der Schlafforschung zu messen, diese Aufgabe hatte sich Dr. med. Ingo Fietze, Leiter des schlafmedizinischen Zentrums der Charité, in seinem Abendvortrag gestellt. Die Frage "Leistung durch Schlaf - Mythos oder Wahrheit?" beantwortet er, indem er Studien zum
Zusammenhang von sportlichen wie künstlerischen Höchstleistungen und Schlaf vorstellte. So ist eines der wichtigsten Ergebnisse eines Projekts zur Untersuchung des Schlafs bei Ensemblemitgliedern des Balletts der Berliner Staatsoper, dass an der Staatsoper ein lärmgeschützter Ruheraum für die Tänzer eingerichtet wurde. Nicht nur dem Staatsballett auch ganz allgemein gab der Schlafmediziner den Rat, durch Mittagsschlaf einem nicht-erholsamen Schlaf und seinen Folgen vorzubeugen: "Der Mittagsschlaf verringert die Mortalität durch Herzkreislauf-Erkrankungen um 30%", sagte Fietze. Damit könne ein größerer Effekt erzielt werden, als durch körperliche Aktivität. Bereits ein 10- bis 30-minütiger Mittagsschlaf sei ausreichend, um Wachheit wieder herzustellen. Im Hochleistungssport sei außerdem erkannt worden, dass die 24 Stunden eines Tages nach Schlaf- und Wachfenstern strukturiert sind. Entsprechend gebe es bestimmte Stunden, in denen wir in Hochform sind.
Nahmen ebenfalls teil: Stipendiaten der Stiftung, hier mit der Betreuerin des Stipendienprogramms, Petra Jung (3.v.l.).
Dieser individuell leicht variierende Rhythmus kann sich aber auch verschieben - beispielsweise durch Jetlag. Die US-amerikanische National Football League berücksichtige diese Verschiebung bei der Planung der Spielzeiten, wenn eine der Mannschaften für die Anreise quer über den amerikanischen Kontinent durch mehrere Zeitzonen fliegen muss.
Leistung durch Schlaf - in dieser Aussage steckt nach Meinung des Schlafforschers auf jeden Fall mehr Wahrheit als Mythos.
Medienecho (Stand der Links: 12.1.2010)
Medieninteresse: Pressegespräch in der Mittagspause.
Der Wecker - Mitteilungen der Deutschen Narkolepsie-Gesellschaft e.V. - Bundesvorstand, Nr. 47 - Dezember 2009
Konferenz Schlaf am 27.05.2009 an der Charité Berlin
von Holger Roloff
Südwest Aktiv: Neue Württembergische Zeitung - NWZ:
Göppinger Kreisnachrichten, 26.9.2009
Äußerst aktiver Zustand: Der Schlaf gerät erst
in den 80er Jahren ins Blickfeld der Mediziner
von Kristina Vaillant (Auszug aus der Einführung zum Kolloquium)
MMW-online: Fortschritte der Medizin, 7.9.2009
Kein Ruhezustand: Im Schlaf wird das Gehirn zur Baustelle
von Maria Weiß
Stiftung Warentest - test, 8/2009
Erholsam schlafen
(Download des Artikels gegen Gebühr)
Tagesspiegel, 6.7.2009
Wenn die Nacht zur Qual wird
von Adelheid Müller-Lissner
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.6.2009
Jedem sein zweites Leben
von Jörg Albrecht
(Download des Artikels gegen Gebühr)
SciLogs, Wissenschaftsblog von Spektrum der Wissenschaft,
16.6.2009, 15:51
Sleeping is dangerous!
von Reinhard Breuer
Der Verfasser ist Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft
und hat auf dem Kolloquium die Podiumsdiskussion moderiert.
der Freitag, 5.6.2009
Na, dann gute Nacht
Die Schlafforschung fristet in Deutschland bislang ein Schattendasein.
von Ulrike Baureithel
Berliner Zeitung, 28.5.2009
Nachts im Labor:
Warum braucht der Mensch seine Ruhe? In Berlin diskutierten Forscher über erholsamen und gestörten Schlaf
von Melanie Estrella
BR-online, Ratgeber, 27.5.2009
Chronisch müde
Zu schlapp für Geistesblitze
rbb-Kulturradio am Vormittag, Wissen, 26.05. 09:10 Uhr
Leistung durch Schlaf: Mythos oder Vielfalt?
Gespräch von Christian Schruff mit Dr. Ingo Fietze
Die Welt, 26.5.2009
Wenn man nach acht Stunden Schlaf noch müde ist
Interview von Britta Stuff und Jennifer Wilton
mit Professor Thomas Penzel
fr-online, 25.5.2009
Schlafforscher warnen vor Sekundenschlaf
dpa-Meldung
Unter anderen ebenfalls erschienen in:
Augsburger Allgemeine, 25.05.2009
Viele tödliche Unfälle durch Sekundenschlaf
inforadio rbb, Wissenswerte, 10.5.2009, 9:25 Uhr
Die Wissenschaft vom Schlaf
Interview von Axel Dorloff mit Professor Thomas Penzel
Link zur Audio-Datei
Tagung (10:00-17:30 Uhr)
Eröffnung
Prof. Dr. Eckard Minx
Vorsitzender des Vorstands
der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
Einführung
Prof. Dr. Thomas Penzel
Universitätsklinikum Charité, Berlin
Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum
Schlafen und Träumen - Luxus oder Notwendigkeit?
Dr. med. Thorsten Schäfer
Ruhr-Universität Bochum
Medizinische Fakultät
Kann man den Schlaf und seine Inhalte sehen?
Prof. Dr. med. Göran Hajak
Psychiatrische Universitätsklinik
Bezirksklinikum Regensburg
Schlaf und Schlafstörungen
Prof. Dr. Claudio Bassetti
Universitätsspital Zürich
Neurologische Poliklinik
Schlaf und Mobilität
Dr. Wilhelm E. Kincses
Daimler AG, Group Research. Sindelfingen
und
Dipl.-Ing. Siegfried Rothe
Daimler AG, Group Research, Böblingen
The new science of sleep
Prof. Allan Pack, MD, PhD
University of Philadelphia, School of Medicine
Center for Sleep and Respiratory Neurobiology
Podiumsdiskussion "Implikationen der Schlafforschung
Dr. Christian Gravert
Deutsche Bahn AG, Berlin, Gesundheits- und Sozialpolitik (ABS)
Prof. Dr. Thomas Penzel
Universitätsklinikum Charité, Berlin
Prof. Dr. Thomas Pollmächer
Klinikum Ingolstadt, Zentrum für psychische Gesundheit
Prof. Dr. Rudolf Tauber
Forschungsdekan der Charité Universitätsmedizin Berlin
Moderation: Dr. Reinhard Breuer
Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft
Abschluss
Abendvortrag (ab 19:30 Uhr)
Begrüßung
Prof. Dr. Rainer Dietrich
Mitglied des Vorstands
der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
Einführung
Prof. Dr. Thomas Penzel
Universitätsklinikum Charité, Berlin
Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum
Leistung durch Schlaf Mythos oder Wahrheit?
Dr. med. Ingo Fietze
Universitätsklinikum Charité, Berlin
Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum
Empfang
Partner
Das Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum der Charité Berlin
ist eine Einrichtung mehrerer Kliniken der Charité zur Diagnose, Behandlung und Erforschung aller Formen von Schlafstörungen. Zusätzlich zu der schlafmedizinischen Ambulanz und dem stationären Schlaflabor besteht ein Forschungsschlaflabor mit Untersuchungsmöglichkeiten für die Nacht und den Tag. Forschungsschwerpunkte sind unter anderen schlafbezogene Atmungs- und Bewegungsstörungen, unregelmäßiges Schnarchen, Schlaf-Wach-Störungen bei Schichtarbeit und die Pharmakologie des Schlafes.
http://schlafmedizin.charite.de
Thomas Schmitt
Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
Dr.-Carl-Benz-Platz 2
68526 Ladenburg
Tel. +49-6203-1092-13
Fax: +49-6203-1092-5
schmitt@daimler-benz-stiftung.de