Ladenburger Kolleg "Leben in einer smarten Umgebung - Auswirkungen des Ubiquitous Computing"

Leitung: Prof. Dr. Friedemann Mattern, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich

 

Überblick

 

 

 

 

 


Die Ergebnisse des Ladenburger Kollegs sind publiziert

 

Friedemann Mattern (Hrsg.)
Die Informatisierung des Alltags: Leben in smarten Umgebungen

Wir erleben eine ständig zunehmende Informatisierung in Beruf und Freizeit. Informations- und Kommunikationstechnologien werden unseren Alltag künftig weitaus stärker durchdringen, als wir es uns vorstellen können. Dabei sind viele Entwicklungsmöglichkeiten bereits absehbar: Smarte Objekte werden stark an Bedeutung gewinnen, und die Kommunikation mit Alltagsgegenständen wird selbstverständlich. Die Einsatzmöglichkeiten dieser technischen Neuerungen sind praktisch unbegrenzt. Das vorliegende Buch stellt sie ausführlich dar; die Autoren erläutern aber auch die Einflüsse auf die Gesellschaft und weisen auf Prozesse hin, die ein radikales Umdenken erfordern werden.

2007. VIII, 419 S. 95 Abb. Geb.
D: 39.95 Euro | A: 41.07 Euro | CH: sFr 65.50
ISBN: 978-3-540-71454-5

Einen Flyer des Verlags mit weiteren Informationen zum Inhalt, der auch für Bestellungen verwendet werden kann, können Sie sich hier als PDF herunterladen.


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Symposium

Der Computer im 21. Jahrhundert
Die Informatisierung des Alltags
Perspektiven, Technologien, Wirkungen

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Friedemann Mattern

 

 

21.-22. März 2005
ETH Zürich, Rämistrasse 101,
Hauptgebäude, Auditorium Maximum

 

Der langfristige Trend der Informationstechnologie ist phänomenal: Computer werden laufend kleiner, billiger und zahlreicher, bekommen nun auch Sensoren zur Beobachtung ihrer Umgebung und können drahtlos miteinander kommunizieren. Bald werden sie praktisch unsichtbar in alle möglichen "smarten” Alltagsdinge eingebaut, während Sensornetze unauffällig die Umwelt beobachten und Roboter autonom ihren Diensten nachgehen.

Was kommt hier auf uns zu? Wie weit ist die Wissenschaft schon? Vor allem aber: Wie lebt es sich in einer total informatisierten Welt? Die zukünftigen technischen Möglichkeiten sind etwa absehbar, über die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen können wir aber nur spekulieren. Auf dem Symposium berichten,spekulieren und diskutieren Experten aus unterschiedlichen Gebieten. Neugierig auf die Zukunft? Dann laden wir Sie ein teilzunehmen!

Das Symposium wird veranstaltet von der ETH Zürich im Rahmen der 150-Jahr-Feier und dem Ladenburger Kolleg "Leben in einer smarten Umgebung - Auswirkungen des Ubiquitous Computing” der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter
www.comp21.ethz.ch

Ein PDF-Datei (1,3 MB) des Programms können Sie hier herunterladen.


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Das Kolleg

Seit April 2002 untersucht das Kolleg die möglichen Folgen der neuen Technik des "Ubiquitous Computing" für Gesellschaft und Wirtschaft. In dieser Welt allgegenwärtiger Computer werden Gebrauchsgegenstände im beruflichen oder privaten Alltag mit Kleinstcomputern ausgestattet. Sie können die Gegenstände selbstständig steuern und ohne menschliches Einwirken aktivieren. An dem auf drei Jahre angelegten interdisziplinären Kolleg sind Informatiker, Sozialwissenschaftler und Juristen beteiligt. Leiter des Kollegs ist Professor Dr. Friedemann Mattern, Informatiker an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich.

Das Kolleg wird von der Stiftung für drei Jahre als Programmschwerpunkt mit jährlich 470.000 EUR gefördert. An dem Verbund von sieben Forschungsprojekten sind Informatiker, Psychologen und Juristen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt.

Mit der Entwicklung von Konzepten und Systemen für die Infrastrukturen smarter Umgebungen werden die Wissenschaftler die Chancen und Möglichkeiten der neuen Techniken ausloten. In dem Kolleg werden prototypische Programme und Gegenstände entwickelt und in Szenarien getestet.

Verschiedene Projekte befassen sich mit der Oberflächengestaltung von smarten Gegenständen, verfolgen den Lebenszyklus eines solchen Gegenstandes und entwickeln Konzepte für die Erweiterung der Funktionen bisher genutzter mobiler Geräte mit den neuen Techniken. Hierbei geht es zum Beispiel um einen sparsamen Energieverbrauch und Fragen des Datenschutzes oder um die Entwicklung einer Erinnerungshilfe.

Ein rechtswissenschaftliches Projekt zum Datenschutz dient als Querschnittsprojekt für das gesamte Kolleg. Es gibt die grundlegenden Anforderungen des Datenschutzes an die Entwicklung von Infrastrukturen und smarten Gegenständen vor. Gleichzeitig stellt das Projekt die Verbindung des Kollegs zur aktuellen Diskussion über die Modernisierung des Datenschutzrechts her. Auf die öffentliche Diskussion einzuwirken, ist ein allgemeines Ziel des Kollegs. Hierzu dient auch ein geplanter Film, der die Arbeiten und Ergebnisse dokumentieren soll.


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Teilprojekte
Das Gesamtprojekt ist auf zunächst drei Jahre ausgelegt und für das erste Jahr in folgenden Teilvorhaben unterteilt:


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Links und Kontakt

Bericht vom 7. Berliner Kolloquium "Total vernetzt: Szenarien einer informatisierten Welt siehe hier.

Weitere Informationen zum Thema "Leben in einer smarten Umgebung" siehe http://www.smart-environment.de

Links und weitere Informationen zum Thema "Ubiquitous Computing" siehe http://www.inf.ethz.ch/vs/res/ubicomp.html

Sie können hier eine Pressemitteilung der Stiftung zu dem Kolleg runterladen.

In der Online-Zeitschrift "xChange" ist ein Interview mit Professor Alexander Roßnagel über Datenschutz und Ubiquitous Computing wiedergegeben. Alexander Roßnagel leitet das datenschutzrechtliche Projekt des Kollegs. Das Interview können siehe hier aufrufen.

Kontakt zum Kolleg:
Vlad Coroama
Tel.: +41-1-632-0687
E-Mail: coroama [at] inf.ethz.ch


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